Bericht: Aktuelles Android bald Pflicht für neue Geräte

Android, Chrome, Chrome Android, Android Chrome Bildquelle: 3dnews.ru
Neue Android-Smartphones kommen heute praktisch täglich auf den Markt, doch häufig haben gerade die Geräte kleinerer Anbieter deutlich veraltete Versionen von Googles mobilem Betriebssystem an Bord. Dem will Google nun offenbar einen Riegel vorschieben.
Wie Android Police unter Berufung auf exklusiv vorliegende Dokumente eines großen OEM-Partners von Google berichtet, will das Android-Team künftig genaue Termine festlegen, bis zu denen Geräte mit einer bestimmten Android-Version noch für die Nutzung der Google Mobile Services (also die Google Apps) zertifiziert werden können.

Dies bedeutet, dass Produkte, die mit älteren Android-Versionen ausgestattet sind, die Zertifizierung nicht mehr erhalten und somit nicht mit Zugriff auf den offiziellen Google Play Store und die anderen Google-eigenen Apps ausgeliefert werden. Auf diese Weise würden die Hersteller gezwungen, ihre Geräte mit möglichst aktuellen Android-Versionen auszuliefern.

Laut einer Tabelle aus den Dokumenten des Android-OEMs, die von Google selbst kommen sollen, war der 1. Februar 2014 ein entscheidender Termin.. Seit diesem Tag erteilt Google angeblich keine Zertifizierung für die Google-Dienste mehr für Geräte, die mit Android-Versionen bis 4.1 auf den Markt kommen sollten. Dies betrifft also Android "Gingerbread", "Honeycomb" und "Ice Cream Sandwich" gleichermaßen, sowie Android 4.1 "Jelly Bean". Google Apps Zertifizierung Versions-FensterGoogles Zeitplan für die Zertifierung von neuen Android-Geräten mit aktuellen Versionen Als nächstes würde den Papieren zufolge das "Approval Window" (zu deutsch Zulassungsfenster) für Android 4.2 enden - am 24. April 2014. Danach folgt am 31. Juli 2014 dann Android 4.3. Offenbar gilt seit Android 4.4 "KitKat" ein einjähriges "Zulassungsfenster", wobei die Laufzeit immer mit dem jeweiligen API-Update beginnt.

Im Durchschnitt soll so immer rund neun Monate nach dem Erscheinen einer neuen Android-Version das Zeitfenster für die Zertifizierung von Geräten mit der vorangegangenen Ausgabe enden, wird das Google-Team zitiert. Grundsätzlich ist dabei zu bedenken, dass ein neues Smartphone schon einige Zeit vor der Verfügbarkeit im Handel für die Google-Dienste zertifiziert wird.

Dementsprechend wird es auch weiterhin Geräte geben, die bei ihrer Markteinführung nicht mit der aktuellsten Android-Version ausgerüstet sind. Während die großen Hersteller oft nicht ganz aktuelle Android-Ausgaben nutzen, aber insgesamt nicht stark hinterherhinken, sind sie von der Neuerung wohl weniger betroffen.

Kleinere Anbieter und Unternehmen, die Geräte von Vertragsfertigern oder sogenannten White-Box-Herstellern unter ihrer eigenen Marke vertreiben, müssen sich künftig aber wohl doppelt anstrengen. Gerade im unteren Preissegment kommen noch häufiger Android-Smartphones mit veralteten Versionen auf den Markt.

Hinzu kommt, dass auch die Chiphersteller investieren müssen, weil sie teilweise Plattformen vertreiben, die nicht mit den aktuellsten Android-Versionen kompatibel sind. Speziell der taiwanische Hersteller MediaTek, der sich aufgrund seiner erfolgreichen Plattformen für günstige Smartphones bereits erhebliche Marktanteile erkämpfen konnte, ist betroffen. Aktuell bietet selbst der neueste Octacore-SoC von MediaTek nämlich keine Unterstützung für Android 4.4 "KitKat".

Google will hier angeblich mit Unterstützungsleistungen aushelfen. Offiziell hat sich der Internetkonzern und Betriebssystem-Anbieter zu dem Thema freilich noch nicht geäußert. Die Kollegen von Android Police geben allerdings an, dass die ihnen vorliegenden Angaben von mehreren Quellen bestätigt wurden. Unsicher ist dabei angeblich nicht, ob Google solche Pläne hat, sondern lediglich, ob die Umsetzung tatsächlich dem oben genannten Zeitplan entsprechend erfolgen wird. Android, Chrome, Chrome Android, Android Chrome Android, Chrome, Chrome Android, Android Chrome 3dnews.ru
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