Kahlschlag bei Scout24-Portalen steht wohl bevor

Umwelt, Natur, Wald, Waldsterben Bildquelle: Kurt Seebauer
Die Übernahme der Scout24-Gruppe durch einen US-Finanzinvestor wird wohl zu umfangreichen Einschnitten bei den bekannten Anzeigen-Portalen führen, berichtet das Nachrichten­magazin Focus in seiner heutigen Ausgabe.
Im vergangenen November hatte der bisherige Eigner, die Deutsche Telekom, 70 Prozent der Anteile an der Gruppe an Hellman & Friedman verkauft. Dieser bereitet nun kurz nach der Übernahme einen umfangreichen Umbau vor, so die Informationen, die das Magazin aus Branchenkreisen bekam. In einem ersten Schritt wird das Unternehmen mit Greg Ellis einen neuen Chef bekommen, der aus Australien stammt.

Der Manager hat unter anderem Erfahrungen bei dem dort ansässigen Online-Immobilienanbieter Rea Group gemacht. Ellis wird den bisherigen Konzernchef Martin Enderle, der von der Telekom eingesetzt wurde, ersetzen. Dies dürfte dann der Auftakt für eine weitgehende Umstrukturierung der Firma werden.

Ellis soll dem Vernehmen nach vor allem den geplanten Personalabbau in der Scout-Gruppe vorantreiben. Schon Ende Februar werde in der Holding in München "etwas Größeres" passieren, hieß es. In mehreren Schritten könnten dann bis zu 80 Prozent der bisherigen Arbeitsplätze wegfallen. In der Holding sind aktuell rund 100 Menschen beschäftigt.

Einiges deutet darauf hin, dass der Finanzinvestor auch eine Reihe von Portalen schließen oder verkaufen wird, die wirtschaftlich für ihn nicht interessant sind. Dazu gehört unter anderem die Dating-Plattform Friendscout. Diese gehört zu einem Markt, dem einst große Potenziale zugesagt wurden. Inzwischen gibt es allerdings eine große Zahl von konkurrierenden Plattformen, so dass die einzelnen Portale nicht mehr unbedingt die großen Geldquellen darstellen.

Interesse haben die neuen Eigentümer laut dem Bericht ohnehin nur an den einträglichen Seiten wir der Wohnungs- und Immobilienvermittlung Immobilienscout und dem Fahrzeug-Portal Autoscout, die aber wohl ebenfalls nicht von Stellenkürzungen verschont bleiben werden. Vor allem in den Segmenten Produkte, Finanzen und IT stünden weitere Jobs zur Disposition. Umwelt, Natur, Wald, Waldsterben Umwelt, Natur, Wald, Waldsterben Kurt Seebauer
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