Facebook: Fast zur Weltherrschaft in zehn Jahren

Internet, Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media Bildquelle: Facebook
Das aktuell weltweit größte Social Network feiert heute den zehnten Jahrestag seines Bestehens. Es wurde vom kleinen Studenten-Projekt zur nahezu allgegenwärtigen Marketing-Plattform im Web.
Bekanntermaßen begann alles damit, dass Mark Zuckerberg und einige seiner Kommilitonen an der Harvard University eine Art digitales Jahrbuch für ihre Hochschule entwickeln wollten. Als man die Seite, die damals noch TheFacebook hieß, für weitere Universitäten öffnete, rannte man offene Türen ein. Noch im gleichen Jahr wurde die Marke von einer Million Nutzern geknackt und immer mehr Nutzer außerhalb der Hochschulen wollten ebenfalls mitmachen.


Denn zu dieser Zeit gab es zwar schon vergleichbare Plattformen, mit denen die Nutzer aber zumeist eine Art Hassliebe verband. Bestes Beispiel ist der damalige Marktführer MySpace: Ein sehr gewöhnungsbedürftiges Design traf hier auf begrenzte Möglichkeiten. Doch mussten andere Nutzer erst noch bis 2006 warten, um sich auch ohne die E-Mail-Adresse einer Uni bei Facebook anmelden zu können.

Etwa zeitgleich erfolgte eine entscheidende Weiterentwicklung, ohne die Facebook wohl nie das geworden wäre, was es heute ist: Die Seite wurde um ein API erweitert, über die externe Entwickler eigene Anwendungen integrieren konnten. Das Social Network wurde damit zu einer eigenen Plattform, auf der die Nutzer nahezu alles fanden, was sie wollten - von Kommunikations-Tools über Spiele bis hin zu Informationsangeboten.

Nicht weniger bedeutend war im Jahr 2008 die Einführung des Like-Buttons, der inzwischen zum Synonym für das Social Network geworden ist. Mit diesem konnte Facebook seine Fühler auch über zahlreiche andere Webseiten hinweg nach den Anwendern ausstrecken und die Bedeutung der Timeline für den einzelnen Nutzer deutlich steigern.

Die Nutzerzahlen stiegen und stiegen. Vor zwei Jahren gelang es Facebook als erster Community überhaupt, die Zahl von einer Milliarde aktiven Nutzern zu knacken. Auch in Deutschland führt die Plattform unangefochten: 56 Prozent der Internet-Nutzer sind hier angemeldet. Der Abstand zur Konkurrenz, von der keiner über einen einstelligen Wert hinauskommt, ist riesig.


Der durchschlagende Erfolg sorgte allerdings auch dafür, dass Facebook von verschiedenen Seiten ins Visier genommen wurde. Frühere Bekannte Zuckerbergs versuchten mehr oder weniger erfolgreich ihren Anteil an der Gründung der Seite geltend zu machen, um etwas vom Kuchen abzubekommen, und Datenschützer versuchen immer wieder vergebens, vor den großen Gefahren dieses Datensammlers zu warnen.

Dies hat Facebook allerdings nicht daran gehindert, zu einem der wertvollsten Internet-Unternehmen aufzusteigen, dessen Wert seit dem inzwischen erfolgten Börsengang auf nun 150 Milliarden Dollar beziffert wird. Auch wenn es wegen der Schnelllebigkeit des Netzes heute teilweise so wirkt, als sei Facebook schon seit Urzeiten eine feste Größe, wird sich in den kommenden Jahren aber erst zeigen müssen, ob das Social Network inzwischen tatsächlich "to big to fail" ist.

Denn der stetige Wandel des Netzes verlangt auch von den Betreibern dieser Plattform ständige Flexibilität. Obwohl Facebook sich erst schwer tat, scheint man sich inzwischen gut auf die Verschiebung der Nutzungsgewohnheiten hin zu mobilen Endgeräten eingestellt zu haben. Allerdings gibt es auch seit einiger Zeit schon Anzeichen dafür, dass gerade jüngere Nutzer eher auf andere Plattformen ausweichen. Hier darf man gespannt sein, ob das Unternehmen eine passende Antwort finden kann. Für Gründer Zuckerberg hat sich zumindest noch nichts an der Zielsetzung geändert: Er will Facebook zum zentralen Knotenpunkt machen, an den alle Menschen angeschlossen sind.

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