Facebook könnte bald News-Reader "Paper" starten

Windows Phone, Facebook, App Bildquelle: Facebook
Das soziale Netzwerk bereitet sich einem Medienbericht zufolge derzeit darauf vor, einen eigenen News-Reader zu starten. Der Dienst soll Paper heißen und auf mehreren Jahren Entwicklung basieren. Verglichen wird das Projekt vor allem mit der App Flipboard.
Paper könnte nach Angaben von Re/Code In den kommenden paar Wochen starten und wie erwähnt der sozialen News-Aggregator-App Flipboard recht stark ähneln. Der Dienst werde seit bereits mehreren Jahren entwickelt, wieder eingestellt und neu entworfen, heißt es, nun aber nähere sich die offenbar schwierige Arbeit einem Ende.

Der Re/Code-Quelle zufolge handelt es sich bei Paper entweder um eine eigenständige mobile Anwendung oder ein Web-basiertes für Smartphones und Tablets optimiertes Angebot. Facebook könnte den Startschuss noch vor Ende des Monats geben, eine neuerliche Verschiebung ist aber nicht ausgeschlossen.

Paper soll wie Flipboard die diversen Nachrichtenbeiträge von Online-Medien mit sozialen Elementen vereinen. Doch während Flipboard die Einbindung zahlreicher sozialen Quellen erlaubt, dürfte bei Paper ein "Kanal" im Vordergrund stehen: der Facebook-eigene News-Feed.

Der Nachrichten-Stream, den jeder Nutzer zentral auf der Seite sieht, hat auch den Ausschlag zur Paper-Entwicklung gegeben. Facebook wollte den News-Feed vor einigen Jahren komplett überarbeiten und hat deshalb das "Project Reader" ins Leben gerufen.

Nach einigen Fehlschlägen teilte man es aber in mehrere Teile auf, einige wurden als neuer News-Feeds bereits vergangenen März vorgestellt. Angekommen sind diese Änderungen aber nur bei ganz wenigen Nutzern, da Facebook festgestellt haben soll, dass die Nutzer-Bindung dadurch nicht gesteigert werden konnte.

Die Arbeit an Paper ging hingegen gleich weiter, das Projekt ist das "Steckenpferd" von Chris Cox, Vice President of Product bei Facebook. Ihm zur Seite steht Mike Matas. Der Interface-Designer kam durch eine Übernahme zum sozialen Netzwerk, Matas hatte zuvor ein Startup namens Push Pop Press gegründet. Dieses entwickelte Software für das Publizieren digitaler Bücher. Damit lässt sich auch der Name Paper erklären: Facebook will nämlich ein News-Erlebnis schaffen, das so angenehm ist wie das Lesen einer Zeitung. Facebook, Winfuture, Social Media Facebook, Winfuture, Social Media
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