RSA-Konferenz: NSA lässt Sprecher abspringen

überwachung, Nsa, Barack Obama, Yes we scan Bildquelle: Nerdcore
Die in der Security-Szene eigentlich recht angesehene jährliche RSA Conference wird in diesem Jahr wohl nur ein sehr dünnes Programm aufweisen. Ursache dafür ist der Verdacht einer Kooperation des Veranstalters mit der NSA.
Auf Grundlage von Dokumenten aus dem Snowden-Archiv war gegen das Sicherheits-Unternehmen RSA Security der Vorwurf erhoben worden, Geld von der NSA dafür genommen zu haben, eine Schwachstelle in seine Kryptographie-Systeme einzubauen. Das Unternehmen hatte dies im Konkreten zwar dementiert, allerdings nicht wirklich glaubhaft versichern können, nichts mit dem Geheimdienst zu tun zu haben.

Wie das Wall Street Journal berichtet, hat daraufhin nun bereits eine ganze Reihe von Sprechern ihre Teilnahme an der Konferenz, die Ende Februar in San Francisco stattfinden soll, abgesagt. Als erster kündigte Mikko Hyppönen, der Chef-Sicherheitsforscher des finnischen Unternehmens F-Secure, an, seinen Vortrag nicht halten zu wollen.

Ihm folgten mehrere weitere eingeplante Sprecher, darunter Jeffrey Carr, der Chef von Taia Global, Josh Thomas von Atredis Partners sowie Christopher Soghoian, Techniker von der Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU). Aber auch Mitarbeiter von Google, Mozilla und von der Electronic Frontier Foundation (EFF) können aus dem Programm gestrichen werden.

Hugh Thompson, Security-Chef beim Sicherheits-Unternehmen Blue Coat Systems und für das Programm der Konferenz zuständig, versucht derweil, den Schaden in Grenzen zu halten. Absagen seien nur von einem recht kleinen Teil der rund 500 eingeplanten Sprecher gekommen, erklärte er.

Er führte weiterhin aus, dass die Veranstaltung stets einen neutralen Charakter hatte und daher auch auf ihr die Möglichkeit besteht, die zahlreichen aktuellen Vorwürfe rund um die NSA zu diskutieren. "Ich gehe davon aus, dass es ein großes Event wird, auf dem es eine Menge zu besprechen gibt", sagte er. überwachung, Nsa, Barack Obama, Yes we scan überwachung, Nsa, Barack Obama, Yes we scan Nerdcore
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