Snapchat: 4,6 Mio. Namen u. Nummern veröffentlicht

Logo, Instant Messenger, Snapchat Bildquelle: Snapchat
Die Instant-Messaging-App Snapchat hat seit etwa vier Monaten ein schweres Sicherheitsproblem, gegen das der Anbieter des Dienstes noch immer nichts unternommen hat. Um den Druck auf Snapchat zu erhöhen, wurden nun 4,6 Mio. Datensätze veröffentlicht.
Ende des vergangenen Jahres berichtete das Sicherheitsunternehmen Gibson Security, dass es mit verhältnismäßig wenig Aufwand möglich sei, an die Nutzernamen und Telefonnummern von Snapchat heranzukommen. Man habe diese Lücke den Machern des Chat-Dienstes auch längst mitgeteilt, nach vier Monaten habe das Unternehmen aber diese noch immer nicht gestopft, so Gibson. SnapchatDBSnapchatDB.info ist mittlerweile nicht mehr im Netz erreichbar Nach einem Bericht des Blogs TechCrunch tauchte gestern eine Seite namens SnapchatDB.info auf (sie ist aber mittlerweile wieder vom Netz genommen worden), dort waren Namen und Telefonnummern von 4,6 Millionen Snapchat-Nutzern einsehbar. Im Fall der Telefonnummern wurden allerdings die letzten beiden Ziffern unkenntlich gemacht, da die für den Hack Verantwortlichen Spam und Missbrauch "minimieren" wollten.

Nachdem einige zunächst von einem Hoax ausgegangen waren, stellte sich recht bald heraus, dass es sich um echte Nutzerdaten handelt. Die für den Leak verantwortlichen Hacker gaben auf der SnapchatDB-Seite an, dass man die Öffentlichkeit auf dieses Sicherheitsproblem aufmerksam machen bzw. Snapchat zwingen wollte, die Lücke zu stopfen.

Man gab an, dass eine "modifizierte Version" der Gibson-Security -Methode eingesetzt worden sei. Snapchat hätte die Veröffentlichung des Exploits verhindern können, so der oder die Hacker, wenn man auf die Hinweise der Sicherheitsforscher reagiert hätte. Selbst nach dem "Full Disclosure" habe Snapchat nur widerwillig bzw. zögerlich die notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet, was aber laut den Snapchat-Hackern nur "kleine Hindernisse" waren und "noch lange nicht genug".

Schließlich gab man auf SnapchatDB an, dass man zwar Verständnis dafür aufbringe, dass Tech-Startups nur "limitierte Ressourcen" hätten, Sicherheit und Privatsphäre sollten aber dennoch kein "sekundäres Ziel" sein.

Siehe auch: Snapchat - Exploit seit vier Monaten nicht gestopft Logo, Instant Messenger, Snapchat Logo, Instant Messenger, Snapchat Snapchat
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