Bitcoin & Co: EU-Bankenaufsicht spricht Warnung aus

Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Bildquelle: Bitcoin
Virtuelle Währungen wie Bitcoin stellen für die Nutzer ein Risiko dar. Das zumindest meint die Europäische Bankenaufsicht, kurz EBA, und hat eine Warnung herausgegeben.
Die EBA hat in der Warnung speziell Bitcoin genannt, erklärt aber auch, warum der Handel mit solchen Systemen generell Risiken birgt. Genannt wurde neben dem Missbrauch in kriminellen Geschäften zur Geldwäsche vorrangig das Problem der Blasenbildung: der aktuelle Höhenflug der Bitcoins könnte abrupt enden. Diebstahl und Fehler sind beim Transfer möglich und können nicht so einfach rückgängig gemacht werden.

Die Bankenaufsicht mahnt in der Pressemeldung, es gäbe derzeit keinen rechtlichen Schutz. Der Verbraucher ist nicht vor finanziellen Verlusten geschützt, wenn eine Plattform für virtuelle Währungen crasht oder plötzlich den Handel schließt.

Die Europäische Bankenaufsicht gehört zum Zusammenschluss der Europäischen Union zur Finanzmarktaufsicht. Die Aufsicht ist seit 2011 aktiv und untersucht den Geldfluss. Die EBA könnte mehr als nur eine Warnung aussprechen, denn sie wäre berechtigt, ein Verbot auszusprechen. China hatte so etwas in der Art kürzlich bereits getan, nachdem der Bitcoin-Kurs die 1.000-US-Dollar-Marke übertroffen hatte. Der Handel wurde offiziell eingeschränkt. Banken sind nicht mehr berechtigt, Bitcoins anzunehmen. Dazu wurde das Verbot ausgesprochen, Bitcoins in die Landeswährung Yuan umzutauschen. Nutzer können weiterhin im Internet Bitcoins transferieren.

Vom Prinzip her streiten sich die Experten derzeit noch, ob das 2009 entstandene Bitcoin-System überhaupt zum elektronischen Geld gezählt werden kann oder nicht. Rein rechtlich ist das ein Problem mit der Definition. In Europa wird das mit der E-Geld-Richtlinie (2000/46 EG) geregelt, die E-Geld und andere wie im Falle des Bitcoin-Systems kryptographische Währungen unterschiedet.

Die EBA empfiehlt jetzt, beim Aufkauf von virtuellen Währungen wie Bitcoin genau über den Charakter des Zahlungsmittels informiert zu sein. Außerdem sollte man kein "echtes" Geld verwenden, das man nicht bereit ist zu verlieren. Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Bitcoin
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