SEPA-Umstellung bietet Nährboden für Kriminelle

Malware, Stuxnet, Zahlen, grün Bildquelle: marsmet481 / Flickr
Die bevorstehende SEPA-Umstellung zur Vereinheitlichung des Zahlungsverkehrs in Europa wird aller Voraussicht nach ein ideales Umfeld für Kriminelle, um Phishing-Angriffe erfolgreich zu platzieren.
Betrüger versuchen dabei, an sensible persönliche Daten von Anwendern zu kommen. Aktuell wurden schon einige entsprechende Nachrichten gesichtet, teilte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit. Teilweise wird die Aufmerksamkeit der Nutzer diesem Thema gegenüber demnach auch genutzt, um Malware zu verbreiten.

Laut den Verbraucherschützern gab es aktuell gleich mehrere auffällige Mitteilungen, die in größerem Umfang kursieren. Diese trugen Betreffzeilen wie "SEPA - UMSTELLUNG/ SICHERHEIT IM ONLINE-BANKING", "Ihr SEPA-Mandat" oder "Anfallende Kosten aufgrund der SEPA-Umstellung, falls keine kostenlose Synchronisation Ihres Kundenkontos erfolgt!"

In den E-Mails werden Kunden von Banken und anderen Unternehmen aufgefordert, im Rahmen der Umstellung auf SEPA ihre Daten zu kontrollieren, zu bestätigen, zu verifizieren oder schlicht nochmals einzugeben. In den Schreiben ist ein Link enthalten, der zu einer betrügerischen Seite lotst, die die Internetseite des echten Anbieters nachahmt.

Darüber hinaus sind manche dieser Webseiten mit Schadcode versehen, die den Computer des Anwenders infizieren sollen. Die Verbraucherschützer wiesen angesichts dessen erneut darauf hin, dass insbesondere Banken normalerweise nicht auf diese Weise mit ihren Kunden in Kontakt treten. Im Zweifel sollte der Nutzer daher lieber bei seinem Geldinstitut anrufen und nachfragen, ob eine Nachricht auch von diesem geschickt wurde.

Die Verbraucherzentrale NRW bat außerdem darum, betrügerische E-Mails dem Phishing-Radar der Organisation zur Verfügung zu stellen, indem die Mitteilungen an die Adresse phishing@vz-nrw.de weitergeleitet werden. Seit dem Start des Phishing-Radars vor drei Jahren hätten Verbraucher hier schon über 80.000 E-Mails gemeldet. So konnten mehr als 5.600 betrügerische Internetseiten gesperrt werden, hieß es. Malware, Stuxnet, Zahlen, grün Malware, Stuxnet, Zahlen, grün marsmet481 / Flickr
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