Preisverfall: Flash-Hersteller fahren Fertigung runter

Chip, Speicher, Flash, Micron Bildquelle: Micron
Die Hersteller von Flash-Speicherchips wollen dem zunehmenden Preisverfall in ihrem Geschäft entgegenwirken. Das Angebot soll künstlich verknappt werden, in dem die Produktion teilweise zurückgefahren wird.
Das Ziel besteht darin, im ersten Quartal des kommenden Jahres zumindest stabile Preise auf dem Weltmarkt zu haben, nachdem diese in den letzten Monaten immer weiter gefallen sind. Das berichtete das taiwanische Branchenmagazin DigiTimes unter Berufung auf Quellen bei den Herstellern der Speicherchips.

Noch in der ersten Hälfte dieses Jahres gab es relativ hohe Preise, da die Nachfrage durch den steigenden Bedarf der Smartphone- und Tablet-Hersteller immer weiter stieg. Dann allerdings änderte sich die Lage. Zwar werden weiterhin immer mehr Mobilgeräte verkauft, doch die Anbieter erhöhen inzwischen nicht mehr in jeder Produktgeneration die verbaute Speicherkapazität. Dies führte dazu, dass der Bedarf nicht mehr so schnell wuchs, wie die Chip-Produzenten ursprünglich erwartet hatten. Der Ausstoß der Fabriken war somit zu hoch kalkuliert und die Lager liefen langsam aber sicher voll.

Zuletzt führte dies nun zu einem immer schneller werdenden Preisverfall. Im Großhandel verbuchte man beispielsweise bei MicroSD-Karten einen Rückgang um einen zweistelligen Prozentwert binnen nur eines Monats seit November. Aber auch in anderen Segmenten sah es nicht viel besser aus - dafür sorgten unter anderem auch die Partner Micron und Intel, die den Markt mit billigen Chips überschwemmten, um ihre Lager leer zu machen.

Die Reduzierung der Produktionsmengen soll nun helfen, die Überproduktion wieder in den Griff zu bekommen. Bei vielen Herstellern wird dies wohl aber nicht dazu führen, dass Teile ihrer Werke komplett stillgelegt werden. Sie werden wohl versuchen dem Chiphersteller Hynix Marktanteile im DRAM-Geschäft abzunehmen, nachdem dessen Kapazitäten durch den Brand in einer Fabrik in China geschwächt sind und sich hier einige Lücken aufgetan haben, die nun aus den fraglichen Fertigungslinien befüllt werden können. Chip, Speicher, Flash, Micron Chip, Speicher, Flash, Micron Micron
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