Android-Gründer Andy Rubin baut jetzt Roboter

Google Android, Andy Rubin, Rubin Bildquelle: Google
Im März dieses Jahres ist Andy Rubin als Android-Chef zurückgetreten, seither gab es einiges an Rätselraten, was der bekannte Entwickler bei Google nun macht. Nun ist das Rätsel gelüftet: Rubin ist jetzt in der Roboter-Forschung tätig.
Über den Rücktritt Rubins als Android-Chef ist im vergangenen halben Jahr viel spekuliert worden, die US-Tageszeitung New York Times hat jetzt aber enthüllt, welcher Aufgabe er sich derzeit beim Suchmaschinenriesen widmet. Und die ist, wenn man so will, gar nicht einmal so weit von seinem alten Job entfernt: Denn Rubin hat von Android(en) zu echten Robotern gewechselt.

Rubin leitet wohl schon seit einer ganzen Weile die Roboter-Forschung beim kalifornischen Unternehmen, die allerdings nicht im Rahmen der "Google X Labs" durchgeführt wird. Letzteres ist jene Einrichtung des Konzerns, in der besonders ambitionierte und futuristische Ziele verfolgt werden bzw. entstanden sind, darunter Google Glass, selbstfahrende Autos sowie Internet über Ballone.

Laut New York Times geben alle am Roboter-Projekt Beteiligten zu, dass ihre Arbeit so etwas wie ein Schuss ins Blaue ("Moonshot") ist. Google lässt sich aber derartige Experimente durchaus etwas kosten und hat im vergangenen halben Jahr sieben auf diesem Gebiet tätige Technologie-Unternehmen übernommen.

So soll eine neue Generation von Robotern entstehen, was genau diese leisten sollen, darüber hüllen sich Rubin und Google in Schweigen. Laut NYT stehe die Forschung aber derzeit wohl nicht im direkten Zusammenhang mit Endnutzern, sondern mit industrieller Produktion - erwähnt wird die Elektronik-Herstellung, die immer noch zu großen Teilen per Hand durchgeführt wird.

Laut Rubin sei seine neue Arbeit auch kein kurzfristiges Projekt, er spricht nicht von Jahren, sondern eher von Jahrzehnten. Vieles sei eben eine Frage der Zeit, so Rubin: "Als 2009 die Entwicklung am automatisierten Auto begonnen hat, war das noch Science-Fiction, jetzt kommt es aber schon in Reichweite." Android, Google Android, Andy Rubin Android, Google Android, Andy Rubin Google
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