EA versetzt dem Fußball Manager den Gnadenstoß

Fußball, Fans, Stadion, Leverkusen Bildquelle: funky1opti (CC BY 2.0)
Der Spielehersteller Electronic Arts (EA) stellt seine Fußball Manager-Serie nun endgültig ein. Bereits zur Veröffentlichung der letzten Fassung, dem Fußball Manager 2014, hatte sich ein solcher Schritt angedeutet.
Die aktuellste Ausgabe hatte bei den Fans bereits für massive Kritik gesorgt. Das Spiel wird von EA zwar zum vollen Preis abgegeben, enthält allerdings im Grunde keinen neuen Features. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe wurde im Wesentlichen nur die Datenbank aktualisiert, wobei wegen der nicht mehr fortgeführten Lizenzen sogar die Spielernamen aller Turniere unter der 2. Bundesliga nun fehlten.

Gerald Köhler vom Kölner Spielestudio Bright Future, das zuletzt für die Weiterentwicklung verantwortlich war, hatte nun die Aufgabe, das Ende der Serie zu verkünden. "Es wird keine Fortsetzung der Serie mehr geben", stellte er klar.

Als Grund führte er dabei die Entwicklung des Marktes an. "So ist das Manager-Genre in dieser Komplexität eben ein sehr spezielles und wird vor allem in zwei Ländern (Deutschland und England) gerne gespielt", führte Köhler aus. Hinzu kam in der letzten Zeit ein Trend in Richtung Online und Mobile, der sich ebenfalls nicht gerade positiv auf die wirtschaftlichen Erwartungen in die Serie auswirkte.

Den Entwicklern war klar, dass es außer dem Aus nur eine weitere Option gab, die größere Investitionen erfordert hätte. "Der FM war außerdem an einem entscheidenden Punkt, an dem nur eine neue Engine und/oder eine entsprechende Online-Technologie der Serie noch einmal einen Schub hätten verleihen können", erklärte der Entwickler. Daher sei die Entscheidung letztlich entsprechend ausgefallen.

Unter den Anhängern der Serie gibt es anlässlich dieser Bekanntgabe allerdings eher wenig Enttäuschung. Vielmehr löste sie erneute Angriffe auf EA aus. Dem Unternehmen wird unter anderem vorgeworfen, mit der enttäuschenden letzten Version nur noch einmal Geld machen zu wollen, bevor das Produkt komplett versenkt wird. Und auch das Argument des enger werdenden Marktes wollten die Fans angesichts der guten Verkaufszahlen der 2013er Version nicht einfach so hinnehmen. Fußball, Fans, Stadion, Leverkusen Fußball, Fans, Stadion, Leverkusen funky1opti (CC BY 2.0)
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