"Scroogled": Google antwortet auf Microsoft-Angriff

Microsoft, Google, Scroogled Bildquelle: Microsoft
Seit kurzem verkauft Microsoft in seinem Online-Shop Tassen und T-Shirts, die den Suchmaschinenriesen erneut wegen angeblicher Schnüffelei angreifen. Google hat nun reagiert und hatte eine schlagfertige Antwort parat.
Seit einigen Monaten und mittlerweile sogar Jahren fährt Microsoft mehr oder weniger massive Angriffe auf Google durch und wirft dem kalifornischen Konzern vor, bei seinen Produkten wie dem Webmail-Service Gmail und dem Browser Chrome die Privatsphäre der Nutzer zu missachten. Google würde diese Dienste regelmäßig scannen, um die Vorlieben der Nutzer herauszufinden, um damit zielgerichtete Werbung schalten zu können, so Microsofts Kernbotschaft.

Der jüngste Angriff des Redmonder Konzerns läuft über den offiziellen Microsoft-Store ab, dort verkauft das Unternehmen nämlich seit einigen Tagen Kappen, T-Shirts und Kaffeetassen mit diversen Anti-Google-Slogans wie "Keep Calm while We Steal Your Data."

Scroogled-Merchandise von MicrosoftScroogled-Merchandise von MicrosoftScroogled-Merchandise von MicrosoftScroogled-Merchandise von Microsoft
Scroogled-Merchandise von MicrosoftScroogled-Merchandise von MicrosoftScroogled-Merchandise von Microsoft

Google hat nun reagiert und eine durchaus schlagfertige Antwort gegeben. Der Los Angeles Times ließ das Unternehmen ein Statement zukommen, in dem es heißt: "Microsofts jüngster Vorstoß ist für uns keine Überraschung, da der Wettbewerb bei Wearables sich tatsächlich aufheizt (bzw. zuspitzt)."

Damit spielt Google vor allem auf tragbare Elektronik an, wobei "Wearables" auch (grundsätzlich) "Tragbares" meint. Frei übersetzt bzw. interpretiert sagt Google: Während Microsoft lediglich T-Shirts verkauft, arbeiten wir längst an innovativen tragbaren Elektronik-Produkten wie Google Glass.

Das ist ein cleverer Seitenhieb, aber wohl auch nicht die ganze Wahrheit, da auch Microsoft an derartigen tragbaren Elektronikprodukten arbeiten soll und Berichten bzw. Gerüchten zufolge ebenfalls eine Datenbrille sowie eine Smartwatch entwickelt.

Natürlich muss man an dieser Stelle auch betonen, dass Negativkampagnen wie Microsofts "Scroogled" in den USA keine Seltenheit sind. Gleichzeitig gibt es aber auch in den Staaten zahlreiche Kritiker, die meinen, dass Microsoft derartige Angriffe nicht nötig habe, eine tiefere und interessante Analyse der Kampagne hat The Verge Anfang des Jahres veröffentlicht.

Siehe auch: "Scroogled" - Microsoft verkauft Anti-Google-Artikel Microsoft, Google, Scroogled Microsoft, Google, Scroogled Microsoft
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