Xbox One im Test: Ein holpriger Start in die Zukunft

Fazit
Wie schon das eine oder andere Mal erwähnt: Für ein endgültiges Urteil ist es noch zu früh und das aus mehreren Gründen: Der bisherige Testzeitraum von gut knapp drei Tagen ist schlichtweg zu kurz gewesen, wir werden entsprechend noch so manchen Eindruck nachliefern.

Zudem wird es in den nächsten Tagen und Wochen auch von Microsoft sicherlich noch so manche Aktualisierung geben, da die Software noch an einigen Stellen unausgereift wirkt.

Technische Beurteilungen und Vergleiche mit der Konkurrenz wären derzeit ohnehin unseriös, da sowohl PS4 als auch Xbox One noch Neugeborene sind. Wer meint, schon jetzt technische Unterschiede feststellen zu können, der fällt wohl auf Marketing rein. Die beiden Plattformen sind, auch wenn wir die PS4 bisher nicht getestet haben, prinzipiell zu ähnlich, um schon jetzt einen Unterschied ausmachen zu können.

Xbox One Konsole, Kinect & ControllerXbox One Konsole, Kinect & ControllerXbox One Konsole, Kinect & ControllerXbox One Konsole, Kinect & Controller

Vielleicht wird sich dieser in zwei oder drei Jahren zeigen, derzeit kann man aber von gleichwertigen Geräten sprechen. Schließlich sollte man nicht vergessen, dass die Drittentwickler wohl bis zum Schluss 1:1-Portierungen anbieten werden, da dies nun aufgrund fast identer Architekturen noch einfacher ist als bisher. Nicht die Hardware wird das Rennen zwischen Sony und Microsoft entscheiden, sondern die Kreativität der (Exklusiv-)Entwickler.

Von den Multimedia-Fähigkeiten hätten wir uns bei der Xbox One hingegen mehr erwartet: Die Ankündigungen zum Thema TV klangen regelrecht revolutionär, das Ergebnis ist aber eher ernüchternd, auch weil US-Fernseh-Fixpunkte wie Netflix oder Hulu fehlen.

Ein Negativtrend ist aber derzeit klar erkennbar (und das gilt auch für die PS4): Next-Gen-Gaming wird teuer. Damit ist gar nicht einmal die Konsole selbst gemeint, sondern die Games: Diese kosten zwischen 65 und 70 Euro (meist letzteres). Das ist ein Anstieg um zehn Euro und es ist nicht zu erwarten, dass sich das bald oder je ändern wird. Einen guten Überblick bietet die Xbox-One-Spieleecke in unserem Preisvergleich.

Wie man den Preis der Xbox-One-Konsole selbst beurteilt, hängt vor allem davon ab, ob man Kinect nutzt oder nicht. Wer die Bewegungssteuerung gerne und oft verwendet, wird die 500 Euro als gute Investition sehen. Wer hingegen Kinect höchstens mal ausprobiert und dann schnell wieder wegpackt, der wird sich die Frage stellen, warum ihm Kinect aufgezwungen wird.

Man kann die Konsequenz, mit der Microsoft Kinect pusht, zwar auch irgendwie bewundern, ob sich der Konzern mit der Sturheit einen Gefallen tut, ist aber fraglich. Denn 100 Euro für eine Kamera, die man nicht oder nur gelegentlich benötigt, sind für viele ein Betrag, für den man sich wohl lieber mindestens ein Game gekauft hätte.

Es wäre wünschenswert gewesen, dass es auch eine Kinect-freie Version der Xbox One gäbe. Und die wird wohl auch spätestens in einem Jahr kommen, schätzen jedenfalls wir.

Wie an mehreren Stellen erwähnt, ist dieser Test noch nicht ganz vollständig und wird noch erweitert, ergänzt und vielleicht ändern wir noch die eine oder andere Meinung.

Das wollen wir aber erneut "interaktiv" gestalten, da die Idee des direkten Nutzer-Feedbacks, die wir gestern in der Übersicht der ersten Tests ausprobiert haben, sehr gut angekommen ist. Also: Stellt uns (bzw. mir, Witek) in den Kommentaren eure Fragen, wir werden versuchen, auf möglichst viele davon einzugehen.
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