4 Mrd.: Auch Google macht Snapchat-Spektakel mit

Logo, Instant Messenger, Snapchat Bildquelle: Snapchat
Die Zurückweisung des 3-Milliarden-Dollar-Angebotes von Facebook durch das Startup Snapchat löste eine direkte Reaktion Googles aus. Der Suchmaschinenkonzern soll gleich noch einmal knapp eine Milliarde Dollar mehr geboten haben.
Ein entsprechendes Gerücht verbreitete der GigaOm-Gründer Om Malik per Twitter. Daraufhin berichtete das Magazin Valleywag, das gleiche gehört zu haben, und konnte noch einige Details mehr auf den Tisch legen. Demnach kamen die Gebote wohl zustande, weil Evan Spiegel auf etwas freche Art sondierte, was andere für seine Firma zahlen würden.

So war bereits klar, dass eine Investorengruppe um die chinesische Tencent Holdings einen Wert zwischen 3 Milliarden und 4 Milliarden Dollar angesetzt und eine Beteiligung erwogen hatte. Spiegel sah hier aber durchaus Potenzial nach oben. Als Tencent sich im Grunde schon wieder verabschiedet hatte, wandte sich der Snapchat-Gründer demnach an Facebook und deutete an, verkaufen zu wollen.

Aber auch an Google soll er sich zu diesem Zeitpunkt bereits gewandt haben, da der Suchmaschinenkonzern durch das Interesse der Chinesen auf die Firma aufmerksam geworden war. Obwohl er das Angebot von Facebook mit den Hinweis zurückwies, dann doch lieber bis zum kommenden Jahr warten zu wollen, wollte Spiegel dann auch die Offerte des anderen großen Interessenten wissen. Bei Google soll man dem Vernehmen nach bereit gewesen sein, notfalls gegen Facebook mitbieten zu wollen.

Spiegel kann sich nun also sicher sein, dass für ihn noch etwas mehr aus der Firma herauszuholen ist. Das Warten auf das kommende Jahr hat dabei durchaus eine sinnvolle Begründung. Über die Wintermonate hinweg können Online-Angebote meist mit steigenden Nutzungszahlen rechnen. Das Ziel besteht bei Snapchat intern nun darin, von den aktuell 350 Millionen übermittelten Bildern am Tag über die Marke von 400 Millionen zu kommen. Damit würde man den psychologisch wichtigen Erfolg erzielen, mehr Bilder zwischen den Anwendern zu verteilen, als am Tag bei Facebook hochgeladen werden.

Dies wäre ein bedeutender Erfolg, dann Snapchat wurde immerhin als Gegenmodell zu Facebook entwickelt: Während die Nutzer bei dem Social Network davon ausgehen müssen, dass einmal auf die Plattform geschobene Inhalte für immer in den Datenbanken verbleiben, verspricht Snapchat, dass man seinen Freunden bedenkenlos jedes Foto schicken kann, da dieses ohnehin nach einigen Sekunden wieder gelöscht wird.

Gelingt es, hinsichtlich der Bild-Uploads tatsächlich an Facebook vorbeizuziehen, dürfte sich der Preis, den Spiegel für sein Startup aufrufen kann, noch einmal deutlich anziehen. Einen ähnlichen Effekt gab es schon einmal bei Instagram: Die Foto-Community verdoppelte ihren Wert binnen zwölf Stunden - als einen halben Tag nach der Veröffentlichung einer App für Android die erste Million Nutzer auf der neuen Plattform gewonnen war. Logo, Instant Messenger, Snapchat Logo, Instant Messenger, Snapchat Snapchat
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