Google trackt, welche Geschäfte die Nutzer besuchen

Geschäfte, Einkaufszentrum, Mall Bildquelle: Andrew E. Larsen (CC BY-ND 2.0)
Der Suchmaschinenbetreiber Google soll bereits damit begonnen haben, zu erfassen, welche Geschäfte von Anwendern abseits des Internets besucht werden. Dabei helfen dem Unternehmen die Smartphones der Nutzer.
Für die Vermarktung von Werbung, die möglichst zielgruppenorientiert ist, wird bereits seit längerem ausgewertet, wofür sich ein Anwender online interessiert. Ein viel genaueres Bild ergibt sich natürlich, wenn auch noch analysiert wird, welche Produktkategorien den User auch außerhalb des Internets interessieren.

Ein Programm, mit dem genau dies getrackt wird, befindet sich laut einem Bericht des Marketing-Branchenmagazins Digiday bei Google in der Erprobungs-Phase. Demnach wird seitens des Unternehmens gegenüber Werbetreibenden bereits kommuniziert, dass man in der Lage sei, die Standorte von Smartphones auch dann zu erfassen, wenn gerade keine Google-App genutzt wird. Daraus wiederum ließen sich weitergehende Schlüsse über die Interessen der User ziehen.

So soll erfasst werden, welche Geschäfte besucht werden, was dann wiederum mit Suchanfragen und anderen Spuren, die der Anwender online hinterlässt, verknüpft wird um die Anzeigenprofile weiter zu optimieren. Andersherum ist diese Standort-Erfassung schon länger Thema in der Werbung - etwa wenn die Anzeigen eines Baumarktes genau jenen Anwendern präsentiert werden, die sich in einer bestimmten Region aufhalten und auf Google nach einem Werkzeug suchen.

Die einfachste Möglichkeit der Standort-Analyse bieten Google natürlich Android-Smartphones. Aber auch andere Plattformen, über die das Unternehmen weniger Kontrolle hat, können diese Aufgabe meistern, wenn beispielsweise Google Maps installiert ist und zumindest im Hintergrund läuft. Die Standort-Erkennung funktioniert dabei auch in Gebäuden wie Einkaufszentren recht genau, da Google seit Jahren auch die Stärke von WLANs in der Umgebung analysiert, um hier bei fehlendem GPS-Signal eine Alternative zu haben.

Die Nutzer von Android und Google-Anwendungen müssen für das Tracking-Programm nicht gesondert um Zustimmung gefragt werden. Bei der Aktivierung der Standort-Dienste haben sie in den Vertragsbedingungen bereits ihr Einverständnis gegeben. Geschäfte, Einkaufszentrum, Mall Geschäfte, Einkaufszentrum, Mall Andrew E. Larsen (CC BY-ND 2.0)
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