Ultrabook-Tablet: Microsoft Surface Pro 2 im Test

Akkulaufzeit
Der große Vorteil der neuen "Haswell"-Chips schlägt sich auch in der Akkulaufzeit nieder. Wie erwartet sorgen die sparsameren Prozessoren auch beim Surface für einen leichten Leistungs­zuwachs, weil sie aber wenig Energie benötigen, steigt die Akkulaufzeit beträchtlich.

Mit dem jüngst veröffentlichten Update, das einige Veränderungen an der Konfiguration der beim Surface Pro 2 verbauten WLAN-Einheit von Marvell vornimmt, wurde die Akkulaufzeit noch einmal beträchtlich verlängert.

So hält das Surface Pro 2 nun bis zu neun Stunden bei dauerhafter Nutzung bei mittlerer Belastung durch und läuft im Vergleich zum Vorgänger teilweise sogar doppelt so lange. Für ein Gerät mit einer derartigen Leistung ist dies sicherlich sehr ordentlich, denn das Surface Pro 2 übertrifft in Sachen Power so ziemlich alle Konkurrenten im 10-Zoll-Segment. Microsoft Surface EntwicklungVideo-Interview mit Surface-Designer Ralf Groene Speicher
Die "kleinste" Variante des Microsoft Surface Pro 2 kommt mit 64 Gigabyte internem Flash-Speicher daher, der bereits ab Werk nur noch zu rund der Hälfte für die Daten des Nutzers zur Verfügung steht. Dies ist auf die Wiederherstellungs-Features und vorinstallierte Software zurückzuführen, man hat aber netterweise die Möglichkeit, den Speicher per MicroSD-Karte oder auch mit dem beigelegten Zwei-Jahres-Gutschein für 200 GB SkyDrive-Speicher in der Cloud zu erweitern.

Grundsätzlich dürfte sich der Griff zur 979 Euro teuren Version mit 128 GB internem Speicher lohnen, doch der Aufpreis fällt leider doch sehr deutlich aus. Von den mit 1279 und 1779 Euro jeweils noch erheblich teureren Versionen mit 256 oder 512 GB Flash-Speicher brauchen wir wohl gar nicht erst zu sprechen, denn diese dürften weit außerhalb der Reichweite vieler Kunden liegen.

Immerhin sorgen die hohen Übertragungsraten der SSD im Surface Pro 2 dafür, dass man im Normalfall keine langen Wartezeiten beim Übertragen von Daten erlebt. Der USB-3.0-Port sorgt außerdem dafür, dass auch von externen Geräten größere Datenmengen schnell auf den internen Speicher gelangen und umgekehrt.

Peripherie
Anders als beim Surface 2 mit Windows 8.1 RT hat Microsoft sich beim Surface Pro 2 ein Upgrade der Kameras leider gespart. Man muss also weiterhin mit den leicht angewinkelt verbauten 720p-Kameras auf Vorder- und Rückseite auskommen. Diese liefern zwar recht gute Bilder für die Videotelefonie, mit den 3,5 Megapixeln der Frontkamera des Surface 2 können sie jedoch keineswegs mithalten. Zu der Docking-Station und den weiteren Zubehörteilen können wir aufgrund mangelnder Verfügbarkeit bisher noch nichts sagen.

Fazit
Das Microsoft Surface Pro 2 ist und bleibt eher ein Ultrabook als ein Tablet. Die High-End-Technik sorgt für ein recht hohes Gewicht und somit eine etwas beschränkte Mobilität im Tablet-Betrieb, gleichzeitig sucht sie aber bei Tablets ihresgleichen. Man bekommt sehr ausgereifte Hardware, viel Leistung, einen sehr guten Bildschirm, langer Akkulaufzeit und eine hochwertige Verarbeitung. Dafür muss man bei diesem Nischenprodukt aber auch tief in die Tasche greifen.

Wer ein extrem kompaktes Notebook mit ähnlicher Ausstattung sucht, wird derzeit im Markt nicht fündig und könnte somit am Surface Pro 2 als Hybridlösung Gefallen finden.

Im Vergleich zu anderen Tablets sticht das Surface Pro 2 sicherlich durch seine auch in Sachen Leistung uneingeschränkte Unterstützung für x86-Anwendungen hervor und der Stylus ist ein Alleinstellungsmerkmal, das Microsoft eigentlich noch deutlicher fördern müsste.



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