Intel öffnet seine Fabriken für ARM-Chip-Produktion

Intel, Prozessor, Chip, Wafer, Sandy Bridge Bildquelle: Intel Free Press / Flickr
Bisher hatte der Chip-Hersteller Intel große Probleme mit dem mobilen Markt, da die konkurrierende ARM-Architektur, allen voran aus dem Hause Qualcomm, den Smartphone-Markt dominiert. Nun öffnet Intel die Tore seiner Fabriken für einen ARM-Hersteller.
Intel hatte zuletzt mit seinen eigenen mobilen Plänen nicht viel Glück, der Markt ist und bleibt fest in der Hand von ARM-Anbietern. Wie das Wirtschaftsmagazin Forbes auf seiner Webseite berichtet, hat der ARM-Hersteller und Intel-Partner Altera auf der ARM-Entwicklerkonferenz nun aber bekannt gegeben, dass der weltgrößte Halbleiter-Produzent ab dem kommenden Jahr die ARM-basierten 64-Bit-Chipsätze von Altera fertigen wird.

Forbes schreibt, dass diese Ankündigung bereits "Schockwellen" in der IT-Industrie ausgelöst habe, schon ist die Rede von so etwas wie einem Dream-Team. Nathan Brookwood, Analyst bei dem auf Halbleiter spezialisierten Marktforschungsunternehmen Insight 64, bezeichnete diese Ankündigung als "riesig".

Laut Brookwood werde das Duo Intel und Altera künftig "schwer zu schlagen" sein. Als Grund gab der Analyst an, dass ab dem nächsten Jahr "ARMs leistungsstärkste und fortschrittlichste 64-Bit-Prozessoren in den (technologisch) führenden Produktionsstätten gebaut werden."

Auf dem mobilen Markt wird diese Ankündigung vielleicht nicht alles, aber sicherlich vieles verändern: Denn es steht außer Zweifel, dass Intel nicht nur die benötigte Herstellungs-Qualität bieten kann, sondern vor allem jede Menge Kapazitäten. Der Markt wird dadurch hochwertige Chipsätze bekommen und vor allem jede Menge davon. Das wiederum dürfte die Preise nach unten drücken und auch so manche Lieferengpässe (bei Chips und in Folge auch den Smartphones), die es immer wieder gibt, entschärfen.

Das wird wohl insbesondere TSMC zu spüren bekommen: Der nach Intel und Samsung drittgrößte Halbleiter-Hersteller der Welt wird wohl den einen Kunden verlieren, da die Intel-Fabriken für Chip-Anbieter wie Nvidia oder Qualcomm sicherlich verlockend sind. Forbes spekuliert außerdem, ob Intel nicht auch Apple (beim A7-Chip) als Kunden gewinnen kann. Intel, Prozessor, Chip, Wafer, Sandy Bridge Intel, Prozessor, Chip, Wafer, Sandy Bridge Intel Free Press / Flickr
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