Oculus Rift: Neues zur Virtual Reality-Brille

Cyberbrille, Oculus Rift, Oculus VR Bildquelle: Oculus Rift
John Carmack kündigt in einem Interview die zweite Version des Oculus Rift Development-Kit an. Außerdem beschreibt die Entwickler-Legende, wie die nächsten Schritte in Richtung Virtual Reality (VR) aussehen.
Fenster in die Spielewelt
Die Idee hinter Oculus Rift ist genial einfach: Dem Nutzer wird ein Bildschirm vor das Gesicht geschnallt. Dabei sitzen spezielle Linsen vor jedem Auge, die das Sichtfeld vergrößern. Diese Konstruktion wird Head-Mounted-Display (HMD) genannt.

Wird für beide Augen ein eigenständiges Bild angezeigt, entsteht ein räumlicher Eindruck. Dazu werden außerdem die Kopfbewegungen in die Spielewelt übertragen.

Entfernungen wahrnehmen, Abstände schätzen oder einfach mal mit einer kurzen Kopfbewegung umschauen - mit Oculus Rift sollen diese natürlichen Fähigkeiten auch in virtuellen Welten genutzt werden können.

Aussicht auf Dev-Kit 2 und Oculus Rift mit Android
John Carmack, einer der bekanntesten Kreativ-Köpfe der Entwicklerbranche war von dieser Idee so begeistert, dass er vom ersten Moment an Starthilfe gab - und vor kurzem sogar dem Team von Oculus Rift als Chief Technology Officer (CTO) beitrat.

Oculus Rift ist dabei bisher nur in einer Entwickler-Version erhältlich - den sogenannten Development- oder Dev-Kits. Ein erstes Modell für Konsumenten soll frühestens 2014 auf den Markt kommen. Wie John Carmack jetzt in einem Interview mit Engadget verriet, wird es vorher aber noch ein zweites Dev-Kit geben. Außerdem beschreibt Carmack, wie er sich die weitere Entwicklung von Oculus Rift vorstellt.

Bisher muss das Head-Mounted-Display (HMD) von einem leistungsstarken Rechner mit Bildsignalen versorgt werden. In wenigen Jahren wird diese Leistung laut Carmack auch direkt in das HMD integriert werden können. Für John Carmack scheint die Idee einer Oculus Rift mit Android-OS und integriertem Chipsatz auf jeden Fall keine allzu entfernte Zukunftsmusik.

So oder so müssen potenzielle Kunden leider noch etwas auf die Oculus Rift warten. Das Interview mit John Carmack macht aber Hoffnung, dass Oculus Rift weiter mit Vollgas am Traum "Virtual Reality für Otto-Normal-Verbraucher" arbeitet.

Oculus RiftOculus RiftOculus RiftOculus Rift

Was dann auf dem Preisschild stehen wird, ist übrigens jetzt schon ungefähr abzusehen. Die Macher von Oculus Rift visieren für das erste Konsumenten-Modell einen Preis von unter 300 Dollar an.

Oculus Rift: Vom Bastel-Projekt zum Millionen-Unternehmen
In nur einem Jahr hat Oculus Rift den Weg vom Garagenprojekt zum Multi-Millionen-Dollar-Unternehmen geschafft. Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter konnte Erfinder Palmer Luckey fast 10.000 Unterstützer für seine Idee eines Head-Mounted-Displays (HMD) begeistern.

Damit wurde das ursprüngliche Finanzierungsziel um fast 1000 Prozent übertroffen und insgesamt 2,5 Millionen Dollar eingenommen. Das beeindruckte offenbar auch andere Investoren. So erhielt Oculus Rift weitere 16 Millionen Dollar Kapital.

Aber nicht nur finanziell ist Oculus Rift bestens aufgestellt. Ein Blick auf die offizielle Team-Seite verrät: Echte Legenden der Spiele- und Entwicklerbranche wollen es nicht verpassen, bei diesem Projekt mit an Bord zu sein. Der größte Coup: John Carmack konnte als Chief Technology Officer (CTO) verpflichtet werden.

Virtual Reality galt seit 20 Jahren als gescheitert. Jetzt soll diese Idee mit Oculus Rift endlich Wirklichkeit werden.

HMD - Nur noch die Spielewelten sehen
Erfinder Palmer Luckey packt Display und Sensoren eines Smartphones in ein Gehäuse, das ein wenig an eine Skibrille erinnert. Wird dieses sogenannte HMD dann aufgesetzt, soll es dem Nutzer einen völlig neuen Blick in Spielewelten eröffnen. Durch spezielle Sensoren wird die Bewegung des Kopfes dabei fast direkt in die Spielewelt übertragen.

Außerdem wird durch spezielle Linsen, die vor einem Display angebracht sind, das Sichtfeld stark vergrößert. Oculus Rift erreicht so ein ein Sichtfeld von 110 Grad in der Diagonale und 90 Grad in der Horizontale.

Einfach gesagt: Trägt man die Oculus Rift, kann die Außenwelt nur noch ganz am Rande wahrgenommen werden. Das gesamte Sichtfeld ist von der Spielewelt eingenommen. Dabei hilft auch, dass die Skibrillen-Konstruktion den Spieler von allen äußeren Lichtquellen abschottet. Jetzt wird es aber erst richtig beeindruckend.

Ein räumlicher Eindruck entsteht, weil jedes unserer Augen ein leicht unterschiedliches Bild wahrnimmt. Das Gehirn setzt diese Informationen dann zu einem räumlichen Gesamteindruck zusammen.

Genau diesen Effekt macht sich Oculus Rift zunutze. Auf dem Display wird für jedes Auge ein eigenes Bild angezeigt. Dazu muss die Spielewelt für jedes Auge im richtigen Winkel und Abstand berechnet werden. Gelingt dies, entsteht ein erstaunlich räumlicher Eindruck.

Die Ankündigung eines zweiten Oculus Rift Development-Kit zeigt: Oculus treibt die Entwicklung seines HMD schnell weiter voran. Cyberbrille, Oculus Rift, Oculus VR Cyberbrille, Oculus Rift, Oculus VR Oculus Rift
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren28
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr Adriano Celentano - SUPER-SAMMLERBOX mit 20 FILMKLASSIKER [7 DVDs]
Adriano Celentano - SUPER-SAMMLERBOX mit 20 FILMKLASSIKER [7 DVDs]
Original Amazon-Preis
34,97
Im Preisvergleich ab
?
Blitzangebot-Preis
19,00
Ersparnis zu Amazon 46% oder 15,97
Nur bei Amazon erhältlich

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Forum

Tipp einsenden