Nvidia G-Sync: GPU und Monitor im Einklang

Nvidia, Monitor, G-Sync Bildquelle: Nvidia
Nvidia hat am Freitag eine neue Technologie namens G-Sync vorgestellt. Diese soll die Bild­wiederholrate von Monitoren mit der Frame-Rate der GPU synchronisieren.
GPU und Monitor im Einklang
Aktuell ist die Bildwiederholungsrate von Monitoren festgelegt. 60 Hz sind hier Standard. Die Geschwindigkeit, mit der die Grafikkarte die Bilder berechnet, ist von diesem Wert völlig unabhängig. Geraten diese beiden Werte zu weit aus dem Takt, kann es zu Darstellungsfehlern kommen.

Durch eine Kombination aus Hardware und Software sollen aktuelle GeForce Grafikkarten direkt auf die Bildwiederholfrequenz des Monitors Einfluss nehmen können. Das beste Bild wird erreicht, wenn Eingangsfrequenz und Auffrischfrequenz in Einklang sind. Genau das will Nvidia mit G-Sync jetzt realisieren.

Praxistest auf Hertz und FPS
Die Idee hinter G-Sync ist einfach: Solange der Monitor von der Grafikkarte kein Bild erhält, wird dieses auch nicht aufgefrischt. Werden 30 Hz weit unterschritten kommt es aber auch unter diesen Bedingungen zu Bildflimmern. Für das Auge liegt der Schwellenwert bei rund 15 Bildern pro Sekunde. Um weiterhin einen flüssigen Bildeindruck zu vermitteln, werden unter diesem Wert einzelnen Frames vom Monitor doppelt dargestellt.

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Nvidia zeigte die neue Technologie in einem Setup mit 144Hz ASUS-Display. Die entsprechende GPU war mit der Darstellung von 144 fps zwar ausgelastet. Für G-Sync stellen höhere Raten aber theoretisch kein Problem dar. Laut NVIDIA muss die G-Sync Technologie auch noch andere Effekte ausgleichen, die entstehen, wenn LCDs Bilder asynchron darstellen müssen. Genaueren Einblick wollte man hier aber nicht gewähren.

Ab Frühjahr 2014 im Handel
Vor dem ersten Quartal 2014 wird es keine Monitore mit eingebauten G-Sync Modul geben. Als erste Hersteller sollen ASUS, BenQ, Phillips und ViewSonic Displays mit der neuen Technologie ausrüsten wollen. Laut Nvidia sind auch Spitzenmodelle mit einer Auflösung von 3840x2160 Pixel geplant.

Übrigens: Für Modder will Nvidia noch Ende dieses Jahres ein "G-Sync DIY-Kit” zur Verfügung stellen. Damit kann aber vorerst nur der ASUS Monitor VG248QE aufgerüstet werden.

Alle Fakten auf einen Blick
Nvidia präsentiert mit G-Sync eine interessante Idee mit einfachem Ziel: besseres Gaming durch bessere Darstellung. Ob die Technologie wirklich das Wundermittel gegen Probleme wie Tearing, Ruckeln und langsame Reaktionszeiten darstellt, muss sich aber erst noch zeigen.

Alle Fakten zu G-Sync hat Nvidia in einem FAQ-Artikel zusammengefasst.
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Update: Engadget hat ein Video veröffentlicht, das den Effekt von G-Sync verdeutlicht. Aufgrund von Einschränkungen des Kamera-Equipments, werden einige Effekte jedoch nicht so deutlich wiedergegeben.

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