Assange lehnte Film-Treffen mit Cumberbatch ab

Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Bildquelle: Wikileaks
Vor dem Beginn der Dreharbeiten zum Film "The Fifth Estate" (Die fünfte Gewalt) über die Whistleblower-Plattform Wikileaks hat deren Gründer Julian Assange ein Treffen mit dem Schauspieler Benedict Cumberbatch abgelehnt.
Cumberbatch verkörpert Assange in dem Streifen. Daher wollte dieser den Wikileaks-Gründer persönlich kennenlernen, um sich auf seine Rolle vorzubereiten. In einer E-Mail, die jetzt auf Wikileaks veröffentlicht wurde, distanzierte sich Assange allerdings von der Produktion und erklärte, er wolle mit dieser nicht in Verbindung gebracht werden.

Dem Hollywood-Studio DreamWorks, unter dessen Dach die Produktion erfolgte, unterstellte er zu enge Verbindungen zu "mächtigen Interessensgruppen in den USA", was erkläre, warum ausgerechnet zwei Bücher als Grundlage für den Film genommen wurden, in denen Assange nach eigener Ansicht nicht besonders gut wegkommt.

Der Film "basiert auf einem betrügerischen Buch von jemandem, der eine Fehde gegen mich und meine Organisation führt", erklärte Assange und meint damit seinen ehemaligen Partner Daniel Domscheit-Berg. "Es gibt dutzende positive Bücher über Wikileaks, aber DreamWorks entschied sich, sein Skript einzig auf das schlimmste zu beziehen", so der Wikileaks-Gründer. Aber auch beim zweiten Buch, für das Filmrechte erworben wurden, sieht es seiner Meinung nach nicht besser aus. Dieses wurde von den britischen Journalisten David Leigh und Luke Harding verfasst und zeichnet auch einige etwas unangenehme Charakterzüge von Assange.


"Ich weiß, dass es die Absicht des Films ist, mich und meine Arbeit in ein negatives Licht zu stellen", führte Assange fort. "Diffamierende Geschichten, die sich schon längst als falsch herausstellten, werden wieder hervorgeholt und aufgeblasen."

Cumberbatch zeichnet hingegen ein anderes Bild. In einem Interview mit der britischen Tageszeitung The Guardian erklärte er, dass er durchaus die Befürchtung hatte, dass Assange im Drehbuch wie ein Comic-Bösewicht herüberkommen könnte. Als er das Skript zum ersten Mal vollständig gelesen hatte, habe sich allerdings ein sehr differenziertes Porträt ergeben. Der Film kommt am 31. Oktober in die Kinos. Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Wikileaks
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