Elektronik-Branche geht lächelnd von der IFA

Die Unterhaltungselektronik-Messe IFA in Berlin hat nach Ansicht der Veranstalter durchaus dazu beigetragen, in der schwächelnden Branche eine neue Zuversicht zu wecken.

Insbesondere in den Schlüsselbereichen Fernseher, Telekommunikation und Elektrohausgeräte seien die Erwartungen der Hersteller auf der IFA deutlich übertroffen worden, hieß es. Insgesamt habe es die Messe auf ein Ordervolumen von knapp vier Milliarden Euro gebracht.

Auf 145.000 Quadratmetern vermieteter Ausstellungsfläche präsentierten rund 1.500 Aussteller ihre Produkte und Neuheiten. Insgesamt besuchten etwa 240.000 Besucher die IFA 2013. "Wir freuen uns über die weltweite Resonanz in diesem Jahr und begrüßten mehr als 142.000 Fachbesucher, davon 46.000 aus dem Ausland", sagte Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin. Die beiden wichtigen Kennzahlen gingen demnach um 1,4 beziehungsweise 2,2 Prozent nach oben.


Der Bereich Consumer Electronics habe mit der IFA, nach einer eher schwierigen Entwicklung im ersten Halbjahr, eine positive Trendwende für die weitere Entwicklung des Gesamtjahres einleiten können - so hofft man in der Branche zumindest.

Im Fernseh-Bereich standen die Smart-TVs mit ihrer breiteren Funktionalität und Vernetzungsmöglichkeiten im Fokus und wurden den Angaben zufolge sehr gut geordert. Darüber hinaus weckten auch die auf der Messe zu sehenden Geräte mit 4K-Bildauflösungen das Interesse der Besucher. Im Telekommunikationsbereich standen hingegen vor allem die neuen mobilen Daten-Diensten und Wireless-Services im Mittelpunkt.

IFA-Direktor Jens Heithecker wusste auch von einer steigenden internationalen Medienaufmerksamkeit zu berichten. "Mit einem erneuten Zuwachs der internationalen Journalisten auf 2.360 konnte die IFA ihre globale Führungsposition auch in den Medien weiter ausbauen", sagte er. Dies habe auch die gestiegene Nachfrage nach Produktionszeiten im IFA Global Broadcast Center gezeigt, in dem Fernsehsender aus nahezu allen Regionen der Welt vertreten waren.
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hab nur eines von der ifa gehört: smartwatches und kanns nimmer hören.
 
@Mezo: Ich denke bei dir war das so wie bei den meisten Kindern. Die wollen auch immer ganz viel süßes bis denen schlecht wird :-)
 
dass was bei den neuen 4K TV Geräten vorgestellt wurde war schon faszinierend auch vor allem die UHD OLED TV Geräte . nur eh das in unserem Land zum zuge kommt, vergeht noch ne menge Zeit und auch bis die bezahlbar werden auch.
 
@eltonno: Nun ja, es gab durchaus eine ganze Menge UHD Geräte zu bestaunen und das sogar von nicht so namenhaften Herstellern. Daher gehe ich davon aus, dass die Herstellungskosten für die Panels runter gegangen sind. Niedrigere Herstellungskosten und viel Konkurrenz könnte dafür sorgen, dass die Geräte schneller billiger werden als man denken könnte. Außerdem denke ich das sich 4K auch schneller durchsetzen wird als HD, da sich viel in der Branche getan hat. Pay TV bzw. Video on Demand Services finden vermehrt Anklang. Ich denke das diese Anbieter schneller auf 4K setzen als Free TV Anbieter und das Free TV auch schnell nachziehen wird, da die meisten Pay TV Anbieter auch Free TV Anbieter sind und somit die Technik bereits da ist. Die Vertriebswege sind auch schon da, welche sich zu HD Zeiten ja erst entwickeln mussten. Außerdem ist die Halbwertzeit von Fernsehern deutlich niedriger als noch vor 10 Jahren. Daher ist der Markt wahrscheinlich auch größer. Ich denke das Otto Normal Verbraucher auch viel mehr Verständnis für 4K aufbringen werden: ich kann mich erinnern, dass die Leute in den ersten Jahren von HD kaum verstanden haben was die Vorteile sein sollen. Insgesamt bin ich der Meinung, dass es viel schneller gehen wird als noch bei HD. Trotzdem wird es wahrscheinlich nicht von heute auf Morgen passieren
 
@AnisOne: Dürfte vorerst und auch mittelfristig am Quellmaterial und vor allem auch an den Leitungen scheitern.


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