Microsoft-CEO: Brit. Buchmacher sehen Elop vorne

Die Wettbegeisterung der Briten ist bekannt, da überrascht es nicht, dass man auch auf den nächsten Microsoft-CEO setzen kann. Derzeit geben die Buchmacher Nokia-Chef Stephen Elop die größten Chancen, Steve Ballmer zu beerben.

Es wäre nicht das erste Mal, dass britische Buchmacher mit einer Voraussage Recht behalten, immer wieder gelingt es den Wettbüros diverse Ereignisse und Personalien korrekt zu prophezeien. Verwunderlich ist das nicht, schließlich gehören Insider-Informationen und Spekulationen (bei denen es auch um viel Geld geht) zum täglichen Geschäft der Wettanbieter. Steve Ballmer kündigt Rücktritt anLaut britischen Buchmachern hat Stephen Elop (li.) die besten Chancen auf den Job von Steve Ballmer Und das Technikportal Cnet hat sich die aktuellen Quoten des britischen Wettanbieters Ladbrokes, dem größten des Landes, angesehen, was so manche teils überraschende Erkenntnis zu Tage fördert. Laut der Einschätzung von Ladbrokes hat derzeit der Nokia-CEO die besten Chancen, die Nachfolge von Steve Ballmer zu übernehmen, die Quote beträgt hier 5:1.

Der Name Elop ist seit der Ankündigung des Ballmer-Rücktritts bereits mehrfach gefallen, was natürlich an der Microsoft-Vergangenheit des Nokia-Chefs liegt. Hinter Elop ist Kevin Turner platziert (6:1), er ist der aktuelle Chief Operating Officer (COO) von Microsoft. Britische Buchmacher zum Microsoft-CEODie vollständige Liste mit den Wettquoten von Ladbrokes An der dritten Stelle findet sich eine vermeintliche Überraschung, denn die Buchmacher geben auch Steven Sinofsky (Quote: 8:1) beste Chancen. Der ehemalige Windows-Chef ist zwar vergangenen November aus dem Unternehmen ausgeschieden, zuvor waren ihm aber Ambitionen auf den Chef-Posten nachgesagt worden.

Sinofsky teilt sich bei Ladbrokes den dritten Platz übrigens mit Julie Larson-Green, die aktuell bei Microsoft für Hardware-Entwicklung verantwortlich ist. Dahinter kommen zahlreiche weitere Manager von Microsoft, darunter Qi Lu (10:1), Kiril Tatarinov und Terry Myerson (beide 12:1).


Interessant wird es aber vor allem weiter unten und zwar in jedem Teil der Tabelle, in der einige Microsoft-externe Manager genannt werden: Netflix-CEO Reed Hastings kommt auf eine Quote von 14:1, eBay-Präsident John Donahoe auf 20:1 und Vic Gundotra, Senior Vice President bei Google, auf 25:1.

Fast schon kurios sind einige der Namen, die im unteren Drittel der Aufzählung genannt werden. Der bei Apple rausgeworfene ehemalige iOS-Chef Scott Forstall kommt auf 33:1, ebenso wie die aktuelle Yahoo-Chefin Marissa Meyer. Die britischen Buchmacher schließen auch nicht aus, dass Apple-Design-Guru Jony Ive Microsoft-CEO werden könnte (40:1). Sehr unwahrscheinlich ist eine Rückkehr von Bill Gates (50:1), den derzeit größten Wettgewinn kann man machen, wenn man auf Apple-CEO Tim Cook setzt (100:1).
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Langweilig. Bei Nokia ist das Einzige was er wirklich verändert hat voll und ganz auf MS zu setzen. Es kommt mir daher nicht mal ansatzweise so vor, als ob er experimentierfreudig oder gar innovativ wäre.
 
@Givarus: Kommt mir auch so vor. Außerdem wird er dieses Jahr 50. Damit ist er zwar nur geringfügig älter als ich, aber 50 klingt nicht mehr nach wirklich frischem Wind und Modernität. Andererseits sollte es natürlich auch kein 19jähriger Lümmel sein. Irgendein Mittdreißiger, der noch kapiert, worauf die Welt (die Nutzer!) bei Microsoft warten. In erster Linie darauf, noch stärker auf die Kunden zu hören (n' bißchen was hat sich diesbezüglich ja verbessert, aber irgendwie immer noch zu wenig). Joe Belfiore fällt mir dabei ein (der auch schon beklagt hat, daß er bei WP auch nicht so ganz das umsetzen darf, was er persönlich für sinnvoll hält, weil er meist von der Seite oder von oben ausgebremst wird). Wäre er Oberboss, würde ihm sicherlich manches leichterfallen umzusetzen.
 
@Givarus: nur weil er nicht auf android setzt?
 
@Balu2004: Mir kommt sein Management so vor als wäre er auch als Nokia Chef immer noch bei MS, weil er Nokia auf Gedeih und Verderb an MS gebunden hat und wirklich jegliche Alternative fallengelassen hat. Es würde mich auch nicht wundern, wenn MS nach der Analysten-Konferenz verkündet, dass Nokia gekauft wird und Elop Chef des Ganzen würde. Aber das würde auch bedeuten, dass sich an der Strategie von MS nichts ändert und das fände ich irgendwie langweilig und Schade.
 
@Givarus: seht doch mal alle über die MS Entscheidung hinweg. Er hat SEHR viele Dinge bei Nokia verändert und Nokia dadurch eine dringend nötige Radikalkur verpasst. Das ist allein sein verdienst und betrifft eben nicht nur die Entscheidung des Smartphone OS an dem hier wieder alles festgemacht wird. Ich glaube er wäre ein sehr guter MS CEO.


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