Elder Scrolls-MMO will Konsolen-Gebührenbefreiung

The Elder Scrolls Online, die mit viel Spannung erwartete MMO-Variante der bekannten Bethesda-Rollenspielreihe (zuletzt: "Skyrim"), wird eine monatliche Abo-Gebühr erfordern, weshalb man nun von Microsoft und Sony eine Befreiung von deren Konsolen-Online-Gebühren verlangt.

Auf der deutschen Spielemesse Gamescom hat Publisher Bethesda bekannt gegeben, dass man bei The Elder Scrolls Online (ESO) eine monatliche Gebühr in Höhe von 15 Euro verlangen wird. Das Spiel ist nicht nur für den PC angekündigt, sondern auch für sie Next-Generation-Konsolen von Microsoft und Sony.

Doch im Falle der Konsolen-Ausgaben wird der EOS-Publisher ein Problem haben: Um überhaupt online spielen zu können, muss der Spieler generell eine monatliche Gebühr an Microsoft (Xbox Live Gold) oder Sony (PlayStation Plus) überweisen. Das macht die Konsolenfassung von EOS in Summe teurer, da dabei eben gleich zwei monatliche Abonnements fällig werden, man hat laufende Kosten von 20 Euro statt 15 Euro.

The Elder Scrolls Online - Gameplay-Trailer von der E3 2013
(HD-Version)

Im Gespräch mit dem britischen offiziellen Xbox-Magazin (OXM) hat Peter Hines, Marketing-Chef von Bethesda, zunächst Microsoft aufgefordert, Spielern von The Elder Scrolls Online den Zugang zu Online-Diensten auch ohne reguläres Gold-Abo zu ermöglichen. Gegenüber USGamer hat der Publisher diesen Wunsch auch auf die PlayStation 4 ausgedehnt, da Sony mit der PlayStation 4 ebenfalls (bzw. erstmals) ein verpflichtendes Online-Abo verlangen wird.


Laut Hines führe man Gespräche mit Microsoft, man argumentiert dabei, dass man selbst eine Abo-Gebühr brauche, da MMORPGs einen verhältnismäßig hohen Wartungsaufwand hätten und man außerdem vorhabe, das Spiel mit immer neuen Inhalten zu versorgen.

Ob Sony und Microsoft von ihrem Modell ausnahmsweise abweichen werden und der Bethesda-Forderung oder -Bitte nachkommen, ist indes fraglich. Hines deutete an, dass die bisherigen Gespräche erfolglos verlaufen sind und meinte, dass man an der Sache dranbleiben werde.

Siehe auch: Elder-Scrolls-MMO bekommt klassisches Abo-Modell
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Das Spiel ist durch das Abo-Modell eh gescheitert, erst wenn die es auf F2P umstellen kann es was werden. Ich bezweifle es sehr das MS und Sony hier nachgeben und dem MMO eine extra Wurst braten.
 
@L_M_A_O: Ja weil alle P2P MMOs scheitern, man siehts ja an WoW und EVE!
 
@L_M_A_O: Eh gescheitert? Na da sagt die TES-Fangemeinde aber was anderes. Der überwiegende Teil begrüßt das Modell nämlich!
 
@L_M_A_O: Mittlerweile hat sich meine Meinung in der Richtung komplett geaendert. Ich zahle lieber einen monatlichen Beitrag, um von dem F2P-Kram verschont zu bleiben. Viel zu oft habe ich das inzwischen erlebt, dass man in F2P-Spielen als nicht-Zahler zu stark benachteiligt wird, sodass man am Ende eh wieder Geld ausgibt oder einfach nicht glücklich wird. Und wenn man mal ehrlich zu sich ist und seine monatlichen Ausgaben kritisch untersucht wird man in der Regel feststellen, dass man Geld auch sinnfreier ausgeben kann.
 
@crmsnrzl: Sehr schlechtes Beispiel. Beides sind Spiele, die zu einer Zeit rauskamen, wo es vollkommen normal war und sie haben ihre Spielerbasis. Für diese beiden Spiele ist es aber auch ungeheuerlich schwer neue Spieler zu bekommen, weil die Masse lieber zu F2P rennt. Deshalb verliert WoW ja auch immer mehr und mehr Spieler. Nenn mir mal ein modernes MMO, bei dem man wirklich sagen kann, dass das Abomodell funktioniert und es dennoch eine große und stabile Spielerzahl hat.


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