Top10-Internet-Städte: Deutschland bleibt außen vor

Südkorea, Stadt, gangnam, Seoul Bildquelle: Duesride (CC BY-SA 3.0)
Im Informationszeitalter müssen sich Metropolen neu aufstellen, um für ihre Bewohner und Besucher interessant und lebenswert zu bleiben. Unter den Top10 jener Städte findet sich allerdings kein deutscher Ort.
Gemeinhin gilt zwar Berlin derzeit international als eine der interessantesten Metropolen und in der Bundeshauptstadt floriert beispielsweise auch eine Startup-Szene, was die Ausrichtung auf die so genannte Digitale Gesellschaft angeht gibt es allerdings eine ganze Reihe von Städten, die wesentlich besser aufgestellt sind.

Ein entsprechendes Ranking wurde von Future Cities, einer Plattform des Medienkonzerns UBM, erstellt, die sich mit der Entwicklung von modernen Städten auseinandersetzt. Dabei spielten nicht nur der Breitband-Ausbau und die Verfügbarkeit möglichst offener drahtloser Internet-Zugänge eine Rolle, sondern auch die Offenheit für Innovationen, die öffentliche Verfügbarkeit von Behördendaten und Fragen der Internet-Sicherheit und des Datenschutzes.

Die ersten drei Plätze werden dabei von asiatischen Metropolen belegt - allen voran erwartungsgemäß die südkoreanische Hauptstadt Seoul. Was die Geschwindigkeit der Internetzugänge angeht, ist die Stadt weltweit führend - immerhin wurde hier schon vor Jahren der Glasfaser-Ausbau in die Haushalte massiv vorangetrieben. Außerdem gibt es schnelle Mobilfunkanbindungen via LTE mit ausreichend Kapazitäten und aktuell läuft ein Programm zum weiteren Ausbau der WiFi-Versorgung, an der quasi alle Gebäude in öffentlicher Hand beteiligt sind. Auch hinsichtlich der Innovationsfreude und der Bedingungen für Startups hat die Metropole stark aufgeholt.

Nur knapp hinter Seoul liegt Hongkong, wo die Internet-Infrastruktur sogar teils noch etwas schneller ist. Angesichts des sich schnell entwickelnden Online-Marktes in China liegen hier für Internet-Startups außerdem vielfältige Möglichkeiten vor. Den dritten Platz belegt Tokio, das eigentlich ebenfalls sehr gut dasteht - allerdings gab es wegen der vergleichsweise schwachen Verfügbarkeit öffentlicher WLAN-Hotspots Abstriche im Ranking.

Als erste europäische Metropole steht die tschechische Hauptstadt Prag auf dem vierten Rang. Diese steht hinsichtlich der Breitband-Versorgung auf dem Kontinent an oberster Stelle. Auch offene WLANs finden sich recht zügig, allerdings sind diese meist an Geschäfte oder Cafes gebunden und die Betreiber erwarten, dass der Nutzer bei ihnen etwas kauft oder ein Trinkgeld hinterlässt. Prag beheimatet inzwischen eine rege Technologie-Wirtschaft und die Stadtverwaltung bemüht sich, ihre Daten frei zugänglich zu machen.

Direkt hinter Prag folgen Amsterdam und das kanadische Montreal. Erst dann taucht mit Seattle die einzige Stadt in den USA in den Top10 auf, in die es also nicht einmal ein Ort aus dem schon fast sagenumwobenen Silicon Valley schaffte. Komplettiert werden die zehn am besten auf das Internet-Zeitalter vorbereiteten Städte erneut durch europäische Orte: Genf, Stockholm und Wien. Südkorea, Stadt, gangnam, Seoul Südkorea, Stadt, gangnam, Seoul Duesride (CC BY-SA 3.0)
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