PC-Gaming-Revival? Microsoft holt Jason Holtman

Jason Holtman gilt als derjenige (ehemalige) Valve-Mitarbeiter, der maßgeblich daran beteiligt war, die Steam-Plattform zum derzeit wichtigsten PC-Distributionskanal für Spiele zu machen. Ab sofort ist er bei Microsoft tätig.

Holtman, der bei Valve acht Jahre lang für die Steam-Plattform verantwortlich war und im Februar dieses Jahres überraschend aus dem Unternehmen ausgeschieden ist, hat nun einen neuen Job bei Microsoft. Schwerpunkte sind laut einem Bericht der Branchenseite Gamesindustry International PC-Gaming und Unterhaltungsstrategie. Holtman hat das auch bestätigt, wollte aber nur wenige Details nennen.

"Ja, ich bin jetzt bei Microsoft und ich werde mich darauf konzentrieren, Windows zu einer großartigen Plattform für Gaming und Entertainment zu machen", sagte Holtman. "Ich bin überzeugt davon, dass es für Microsoft viele Möglichkeiten gibt, Spiele und Unterhaltung zu liefern, die sich die Kunden wünschen."

Und diese Personalie ist durchaus bemerkenswert: Denn Beobachter sehen darin ein Anzeichen dafür, dass sich Microsoft wieder intensiv den PC-Spielern zuwendet. In den vergangenen Jahren konzentrierte sich das Redmonder Unternehmen vor allem auf seine Xbox-Konsolen und unternahm nur halbherzige Versuche wie Games for Windows Live.


Holtmans knappe Aussagen dazu können sicherlich als starkes Zeichen dafür gesehen werden, und auch andere Punkte sprechen klar dafür, dass sich Microsoft wieder verstärkt um PC-Spieler kümmern will. Zum einen hat man mit Windows 8 einen Store geschaffen, der sich auch gut für Spiele-Distribution eignet, zum anderen dürfte die sehr PC-nahe Architektur der Next-Generation-Konsolen entsprechende Umsetzungen für Windows-Systeme wesentlich erleichtern.

Der gelernte Anwalt war bei Steam offiziell als Director of Business Development tätig und in dieser Position auch die erste Anlaufstelle für Publisher wie EA oder Activision, ihm wird zugeschrieben, die Branchengrößen sowie zahlreiche kleine Unternehmen auf die Valve-Plattform gebracht zu haben, eine ähnliche Aufgabe dürfte Holtman nun auch in Redmond haben.
Mehr zum Thema: Microsoft Corporation
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Schon wieder ein leeres Verprechen?
 
@frankyboy1967: Mircosoft Games hat viel erreicht: man kauft eine Spieleschmiede, die ein gutes Spiel fast fertig haben, verdient damit viel Gald. Nach 1-2 Jahren kommt Teil 2 als halbbacken und mit "uralt-technik" auf den markt, und stellt die Serie dann ein...
 
@frankyboy1967: Wieso, was hat er denn bei Valve versprochen und nicht gehalten? Lief doch scheinbar ganz gut dort.
 
@Spector Gunship: Schwachsinn. Die Spiele, die Microsoft Games damals herausgebracht hat, waren größtenteils Top-Titel, auch ihre Fortsetzungen. Es war ein herber Verlust für die Spielewelt, als die dicht gemacht haben.
 
@Spector Gunship: Mal ehrlich wie oft hat Miroscoft schon versprochen, das sie Spiele für Windows unterstützen etc wollen, und was ist dabei rausgekommen? Bisher nicht viel, weil man damit ja kaum Geld im Gegensatz zur Xbox verdienen kann, wo ja jeder soweit ich weiß Geld von jedem Spiel an Microsoft zahlen muss. Deswegen versteh ich auich das Minus nicht.


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