AdBlock Plus Werbeblocker nun für Internet Explorer

Android, App, Adblock Plus Bildquelle: AdBlock Plus
Mit AdBlock Plus ist eine der beliebtesten Erweiterungen für Mozillas Firefox und Googles Chrome ist nun auch für den Internet Explorer von Microsoft verfügbar. Der Werbeblocker konnte bisher nur mit den alternativen Browsern genutzt werden, doch dies ändert sich jetzt. Wie in Verbindung mit Chrome und Firefox ist AdBlock Plus in der Lage, weitgehend sämtliche Werbung aus dem Browser zu entfernen, wobei das System mit URL-Listen arbeitet, um den Bezug der Werbemittel schon vor dem Download zu verhindern. Insgesamt dauerte es sechs Monate, bis die Entwickler die IE-Variante von AdBlock Plus fertigstellen konnten.

Noch gebe es reichlich Raum für Verbesserungen, so AdBlock Plus-Entwickler Wladimir Palant in einem Blog-Eintrag. Die nun vorliegende AdBlock Plus Version 1.0 für Internet Explorer sei aber bereits für den täglichen Einsatz geeignet. Die Erweiterung ist seinen Angaben zufolge für alle Versionen ab dem Internet Explorer 6 geeignet.

Noch gibt es laut Palant aber einige Einschränkungen, was den Betrieb mit den jüngeren Versionen des Internet Explorer angeht. So wird der Erweiterte geschützte Modus des Internet Explorer 10 noch nicht unterstützt, was aber mit einer der kommenden Versionen bald behoben werden soll. Außerdem wird natürlich die im Modern-UI-Design gehaltene Variante des Internet Explorer in Windows 8 und Windows RT nicht unterstützt, weil diese Ausgabe keine Erweiterungen zulässt.

Hinzu kommen kleinere Probleme bei der Darstellung des AdBlock Plus Symbols in der Statusleiste, durch die das Icon von Hand aktiviert werden muss, um einen schnellen Zugriff zu ermöglichen. Außerdem gibt es einige Inkonsistenzen beim Umgang mit der Blockade und dem Verstecken von Elementen im Internet Explorer im Vergleich zu Firefox und Chrome. Die Entwickler wollen diese Probleme jedoch sobald wie möglich aus der Welt schaffen.

AdBlock Plus ist nicht unumstritten, weil das Unternehmen hinter der Entwicklung unter anderem mit diversen Websites zusammenarbeitet, um "nicht störende, unauffällige Werbung" auf deren Seiten von der Sperrung freizustellen. So hat unter anderem Google angeblich dafür gezahlt, dass die Werbung auf seinen Suchergebnisseiten und die über Google AdSense auf anderen Websites eingebundenen Werbemittel in Textform auf die "weiße Liste" von AdBlock Plus gesetzt wurden. Der Werbeblocker lässt also gegen Bezahlung bestimmte Werbung durch.

Viele Websites wie auch WinFuture.de finanzieren sich ausschließlich über Werbung, weshalb die Nutzer auch im Fall der neuen Adblock Plus Version für den Internet Explorer überlegen sollten, auf häufig besuchten Angeboten auf den Werbeblocker zu verzichten. Android, App, Adblock Plus Android, App, Adblock Plus AdBlock Plus
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