Nintendo verkauft Wii U weiterhin nur mit Verlust

Nintendo, Wii U, Nintendo Wii U Bildquelle: Nintendo
Nintendo hat eingestehen müssen, auch zehn Monate nach dem Start seiner neusten Spielkonsole Wii U bei jedem Gerät, das verkauft wird, selbst draufzahlen zu müssen. Dies berichtet das Fachportal Game-Industrie International. Autor Brendan Sinclair führt als Beweis dafür einen ungenannten Vertreter von Nintendo an. Im vergangenen Jahr hatte Nintendo-Präsident Satoru Iwata öffentlich gemacht, dass seine Firma mit der Wii U erstmals Hardware nicht zum Selbstkostenpreis auf den Markt brächte. Die Gewinnzone würde erst beim Verkauf von Spielen erreicht, sagte damals Reggie Fils-Aime für Nintendo Amerika.

Üblicherweise sinkt bei laufender Produktion der Herstellungspreis von Hardware. im Fall der Wii U scheint die Rechnung aber nicht aufzugehen. In Nintendos jüngstem Geschäftsbericht werden laut Game-Industrie International Hardware-Verkäufe als Verlustbringer angeführt. Iwata habe versprochen, den Konzern dennoch in die Gewinnzone zurückzuführen.

Dass die Verkäufe der Wii U weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, ist ein offenes Geheimnis. Electronic Arts hat sogar die Entwicklung von Wii U-Titeln eingestellt und die Konsole als "großen Mist" verhöhnt. Iwata hofft unterdessen durch neue Spieltitel zumindest auf ein gutes Weihnachtsgeschäft.

Dabei aber trifft Nintendo bereits auf die Konkurrenz der beiden anderen Next-Generation-Konsolen, Sonys Playstation 4 und Microsofts Xbox One, die zwar im Preis deutlich über der Wii U liegen, aber auch technisch ganz anders ausgestattet sind. Schon zum Jahreswechsel könnte also entschieden sein, ob aus dem gewohnten Dreikampf im Konsolenmarkt nicht doch nur noch zwei Duellanten übrig bleiben.
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