Deutsche Telekom vermeldet einen Kundenansturm

Obwohl die Konkurrenz versucht, der Deutschen Telekom zuzusetzen, gelang es im zweiten Quartal, in verschiedensten Bereichen einen klaren Wachstumskurs umzusetzen. Das geht aus den heute veröffentlichten Bilanzen hervor.

"Wir erleben einen Kundenansturm auf beiden Seiten des Atlantiks", sagte Konzernchef René Obermann. Die Strategie des Managements gehe auf, was man unter anderem daran sieht, dass in den USA eine Trendwende gelungen sei. Aber auch in Deutschland und den Töchtern in Europa waren Fortschritte zu verzeichnen. Um die Entwicklung weiter voranzutreiben, wolle der Konzern in diesem Jahr auch noch mehr Geld in die Hand nehmen, als ursprünglich geplant.

Tatsächlich der wichtigste Punkt für das Unternehmen dürfte das Wachstum der US-Tochter T-Mobile USA sein, die seit Jahren nicht so recht punkten konnte. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren dieser noch 557.000 Kunden abgesprungen. In den letzten drei Monaten habe man nun 688.000 neue Vertragskunden unter der eigenen Marke hinzugewinnen können.


Auch in den anderen Märkten legte die Deutsche Telekom zu, so in Deutschland um 434.000 neue Vertragskunden im Mobilfunk und in den europäischen Beteiligungen um 258.000 neue Vertragskunden. Insgesamt konnten konzernweit rund 1,38 Millionen Mobilfunk-Kunden gewonnen werden. Der Bestand bei den TV-Kunden erhöhte sich im Quartal um 121.000, hinzu kamen 44.000 Breitband-Kunden.

Im abgelaufenen zweiten Quartal 2013 stieg der Umsatz der Telekom so gegenüber dem Vorjahreswert um 5,4 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro. Organisch, also ohne Einberechnung zugekaufter Firmenteile wie dem US-Mobilfunkanbieter Metro PCS, stieg der Umsatz um 2,1 Prozent. Wegen der höheren Ausgaben in den USA ging der Geschäftsgewinn aber gleichzeitig um 6 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zurück.

Mehr als ein Drittel der rund eine Million im zweiten Quartal verkauften Smartphones waren laut der Telekom bereits LTE-fähige Geräte. Dies trug dazu bei, den Datenumsatz weiter auszubauen. Dieser bleibt mit einem Anstieg um 17,6 Prozent eines der Zugpferde im Mobilfunk und liefert dort inzwischen mehr als ein Drittel der Service-Umsätze.

Im Festnetz boomt weiterhin der Absatz von schnellen Netzzugängen. Die Gesamtzahl der Anschlüsse in den Kategorien VDSL und FTTH kletterte im zweiten Quartal um 126.000 auf 1,27 Millionen. Davon stammten 45.000 Kunden aus dem Wiederverkauf durch Drittanbieter.
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Na ja, wie soll ich sagen, die Telekom hat bei der Ersteinrichtung oder bei Änderungen oftmals Probleme, auf mich wirkt es immer so, als wüßte die eine Seite nicht, was die andere tut. Wenn's aber (endlich) mal läuft, dann zuverlässig und stabil, so mein Eindruck. Nur absolut selten mußte ich bisher Ausfälle oder Störungen bemerken - da kann 1&1 bspw. nicht mithalten.
 
@departure: Komisch, da 1&1 nur ein Reseller der Telekomprodukte ist daher die selbe Infrastruktur nutzt sollte es keine Qualitätsunterschiede geben.
 
@coldplayer81: Ganz so einfach ist es nicht. Reseller haben den Zugang zu den Netzen, anzapfen müssen sie sich das aber selbst mit eigener Hardware. So können durchaus weniger Probleme durch bessere/modernere Hardware seitens der Reseller auftreten.
 
@coldplayer81: Das ist nur teilweise richtig. 1&1 hat eigene Einwahlserver und eigene Server für Voice-Over-IP. Beides scheint recht störanfällig zu sein. Als ich mit meiner Leitung zur Telekom gewechselt bin (auch IP-Anschluss), waren meine Probleme weg.
 
@Irgendware: komisch, bei mir war es genau umgekehrt! seit ich bei 1&1 bin habe ich keine probleme mehr! teledof inet mit max 3000, jetzt so mit 9000 (liege wohl zu weit weg). hate noch keine nennenswerten ausfälle mit 1&1!


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