LG dementiert Bestechungsvorwurf von Journalist

Smartphone, LG Optimus G2, Optimus G2 Bildquelle: Engadget
Der südkoreanische Elektronikhersteller LG hat den Vorwurf eines US-Journalisten zurückgewiesen, wonach eine Werbeagentur im Auftrag des Unternehmens versucht habe, die Berichterstattung rund um das neue LG G2 durch "Bestechung" zu beeinflussen, das morgen offiziell präsentiert wird.
Zuvor hatte der TechCrunch-Journalist John Giggs eine E-Mail veröffentlicht, die von einer Mitarbeiterin der Marketing-Agentur Burson Marsteller stammen soll. Darin fragt die ungenannte Person angeblich an, welche Möglichkeiten für eine bezahlte Zusammenarbeit rund um den Launch des LG G2 bestünden.

Unter anderem schlägt sie vor, eine gesponserte Review der allgemeinen Ausstattung zu veröffentlichen, gern auch in Form von mehreren Artikeln, die prominent platziert werden sollen. Außerdem schweben ihr tiefergehende Tests bestimmter Merkmale des neuen Flaggschiff-Smartphones oder auch ein 1:1-Vergleich mit Produkten der Konkurrenz vor.

Das TechCrunch-Team solle doch bitte die Möglichkeiten für sogenannte "Sponsored Packages" nennen sowie entsprechende Preise. Giggs sieht darin einen Versuch, seine Berichterstattung mit Schmiergeld zu beeinflussen, was er in dieser Form noch nie erlebt habe. Natürlich sei es üblich, dass Journalisten und Blogger von Firmen zu Veranstaltungen eingeladen werden oder Testgeräte erhalten, doch eine bezahlte Veröffentlichung von Reviews komme einer Bestechung gleich.

LG wies die Vorwürfe nun entschieden zurück, berichtet die Zeitung Korea Herald. So habe es offenbar ein Missverständnis gegeben, weil Giggs nicht der Adressat der Anfrage gewesen sei. Stattdessen habe die für die Werbevermarktung zuständige Abteilung bei TechCrunch die Anfrage der Agentur-Mitarbeiterin an die Redaktion weitergeleitet.

Eine Zusammenarbeit mit Websites für die Platzierung von Werbemaßnahmen im Zuge der Einführung eines neuen Smartphones sei gängige Praxis, so ein Unternehmenssprecher. Statt aber die Berichterstattung durch Bestechung oder Schmiergeld beeinflussen zu wollen, habe es sich lediglich um eine Anfrage an die Abteilung für Werbevermarktung gehandelt. Smartphone, LG Optimus G2, Optimus G2 Smartphone, LG Optimus G2, Optimus G2 Engadget
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren5
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 08:30 Uhr Blade Phone
Blade Phone
Original Amazon-Preis
229,00
Im Preisvergleich ab
?
Blitzangebot-Preis
183,20
Ersparnis zu Amazon 20% oder 45,80

Video-Empfehlungen

Tipp einsenden