HTC: Erfolg des HTC One wird durch Altlasten getrübt

Der Smartphone-Hersteller HTC freut sich zwar über den guten Anklang, den sein Produkt HTC One findet, doch auch dies wird ihn wohl nicht davor bewahren, in die roten Zahlen zu rutschen.

Wie das Unternehmen mitteilte, werde die Gewinnmarge im laufenden Quartal im operativen Geschäft bestenfalls bei 0 Prozent liegen und möglicherweise auch ins Minus rutschen. Dafür gebe es verschiedene Gründe. So sei die Kostenstruktur beispielsweise gestiegen. Hinzu komme, dass man aktuell die Lager in der Distributionskette durch Preissenkungen von alternden Geräten befreien müsse.

Und trotz der positiven Rückmeldungen hinsichtlich der HTC One-Smartphones sind keine steigenden Einnahmen zu erwarten - eher im Gegenteil. Vor einem Jahr konnte das Unternehmen noch einen Umsatz von 2,34 Milliarden Dollar verzeichnen. Im aktuell laufenden Jahresviertel werden es hingegen wohl nur zwischen 1,7 Milliarden und 2 Milliarden Dollar sein. Das wäre sogar deutlich weniger als die von den Analysten prognostizierten 2,2 Milliarden Dollar.


Erstmals seit dem Börsengang im Jahr 2002 wird HTC dadurch wohl ein Quartal mit einem Fehlbetrag im operativen Geschäft abschließen. Das Management sicherte allerdings zu, bereits Maßnahmen ergriffen zu haben, um dem entgegenzusteuern. So sollen bereits im kommenden Quartal wieder deutliche Fortschritte zu sehen sein, so das Versprechen. So arbeite man daran, die Effektivität des Managements zu verbessern und davon ausgehend die Organisationsstrukturen im ganzen Unternehmen zu optimieren.

Damit will man zumindest wieder an das zu Ende gegangene zweite Quartal anknüpfen, in dem auf Basis eines Umsatzes von 2,36 Milliarden Dollar nach Steuern ein Gewinn von 42 Millionen Dollar erzielt werden konnte. Vor allem das neue HTC One Mini soll zu einer positiven Entwicklung beitragen, erklärte Firmenchef Peter Chou. In der zweiten Jahreshälfte sei außerdem auch mit einigen neuen Produkten zu rechnen.
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HTC und deren Versprechungen. Wer nicht hören kann muss fühlen. Seit Jahren ignorieren die komplett die Wünsche der Kunden und schmeissen ein Gerät nach dem anderen auf den Markt, die sich auch noch fast garnicht voneinander unterscheiden. Kein SD-Slot, kein wechselakku keine Updates..was erwarten die denn? Nur Lügen und verarschungen an die Kunden (siehe OneS, DHD etc..HTC? Nie wieder..
 
@joe2077: An fehlenden Updates sind oft nicht die Hersteller der Smarphones schuld, sondern die Chiphersteller. Das HTC One S hat zum Beispiel einen Qualcomm Snapdragon S3, und hier verweigert der Chiphersteller Qualcomm einfach die Treiber für neue Androidversionen zu entwickeln. Anders als zum Beispiel Samsung, die sogar eigene Chips wie den Exynos herstellen und damit nicht von der Updatepolitik der Chiphersteller abhängig sind.
 
[re:2] Smek am 30.07.13 13:33 Uhr
(+6
@joe2077: Das mit dem nicht austauschbaren Akku sowie dem fehlenden Speicherkartenslot ist kein HTC-only Phänomen. Geräten wie das Nexus4 fehlt beides, dennoch ging es weg wie warme Semmeln, trotz dieser Kritikpunkte. HTC hat meiner Meinung nach mit Sense(5) eine wirklich hervorragende Oberfläche und auch das Design, zumindest vom One, ist sehr edel. Übrig bleiben meines Erachtens die Punkte "unerfüllte Versprechungen" (obwohl die sicherlich auch bei anderen Herstellern vorkommen werden) und das daraus miese Standing bei den Kunden. Im Forum wurde auch schon mehrfach diskutiert, dass wohl nur ein Bruchteil der Kunden wirklich wert auf regelmäßige Updates legen (ich zähle mich nicht dazu).
 
@coxjohn: Und warum schafft es die Community dann? Cyanogenmod gibt es sowohl für das One S, als auch für mein altes DHD. Letzteres läuft ausgesprochen gut mit 4.2.2. Nur beim Surfen und anspruchsvollen Apps merkt man die alte Hardware. Das OS selbst läuft nicht schlechter als auf meinem S4. Es gibt imho keine wirkliche Entschuldigung für fehlende Updates. Ich war damals mit meinem DHD sehr zufrieden, auch weil Updates versprochen wurden. Bis heute läuft das Teil offiziell auf 2.3 ... yippie.
 
[re:4] reSh am 30.07.13 14:14 Uhr
(-1
@coxjohn: Ich sehe da durchaus eine Mitschuld seitens HTC. Die haben einfach gepennt und es nicht vertraglich gesichert, dass auf zukünftigen Android Versionen Treiber erstellt werden müssen.


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