Intel verspricht 2-in-1-Ultrabooks ab 300 Dollar

Der Halbleiterkonzern Intel will die Preise der mit seinen Prozessoren ausgerüsteten neuen Generation der "2-in-1"-Laptops mit Tablet-Funktion innerhalb kürzester Zeit deutlich drücken. Durch günstigere Komponenten sollen derartige Geräte bald zu Preisen ab rund 299 Dollar zu haben sein.

Anlässlich des Intel Ecosystem Symposium im taiwanischen Taipeh erklärte Zane Ball, der für den Kontakt zu Intels Partnern unter den Hardware-Herstellern und Vertragsfertigern zuständig ist, dass man zusammen mit ihnnen daran arbeiten will, die Einstiegspreise der neuen Gerätegeneration möglichst niedrig anzusetzen, berichtet Focus Taiwan.

Intel "North Cape" Referenz-Design für Tablet-Ultrabooks mit "Haswell" (HD-Version)

Bei der Veranstaltung geht es vor allem darum, wie die Hersteller mit Hilfe von Intel neue Designs für 2-in-1-Geräte entwickeln können - also Notebooks mit abnehmbaren oder umlegbaren Touchscreens. Innerhalb eines Jahres will man dafür sorgen, dass die Geräte deutlich günstiger werden, vor allem durch sinkende Kosten für die verwendeten Bauteile.

Aktuell sei es den meisten Herstellern bereits möglich, Low-End-Ultrabooks im 2-in-1-Design für rund 399 Dollar zu fertigen. Die neue Herausforderung sei es nun, den Einstiegspreis auf nur noch 299 Dollar zu drücken. Dabei sollen vor allem die neuen Prozessoren auf Basis der "Bay Trail"-Plattform auf Basis der "Silvermont"-Architektur eine Rolle spielen.


Dabei handelt es sich um eine neue Generation von besonders stromsparenden Prozessoren für ultramobile Notebooks und Tablets, die mit bis zu vier Rechenkernen aufwarten. Offenbar will Intel die Chips künftig nicht mehr als Teil der "Atom"-Reihe vermarkten, sondern sie als Celeron- und Pentium-Varianten vertreiben, um negative Auswirkungen des durch die Netbooks verschlechterten Images der Marke "Atom" zu vermeiden.

Künftig werden daher viele 2-in-1-Geräte mit "Silvermont"-basierten CPUs im unteren Preissegment zu finden sein, während die teureren Modelle mit den leistungsstärkeren "Haswell"-CPUs ausgerüstet werden. Bis Ende 2014 soll die Zahl dieser Modelle auf rund 60 ansteigen. Bisher sind kaum derartige Geräte verfügbar.
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sowas ähnliches wollte Intel doch schon mal http://www.notebookcheck.com/Ultrabooks-Intel-will-Herstellungskosten-weiter-senken.76771.0.html .. die ultrabook kosten sind zwar etwas runtergegangen, verkaufen sich aber bis dato noch nicht in rauhen mengen (imho)
 
Ich würd's ja mal interessant finden, wenn Ultrabooks so leicht wie normale Tower-Computer oder Notebooks angepasst, aufgerüstet und gewartet werden könnten.
 
@BloodEX: Dass das bei den Geräten so nicht klappen kann, ist doch allein schon der Miniaturisierung geschuldet.
 
@DON666: Na, stimmt schon, wobei es bei diversen "normalen" Notebooks, die noch nicht ganz so dünn sind, ja schon recht gut möglich ist, beispielsweise die Festplatte auszutauschen. Selbst bei einigen 12-Zöllern ist es teilweise möglich. Theoretisch müsste es also eigentlich schon möglich sein, wenn auch nicht ganz so einfach.
 
Braucht man das wirklich?


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