Nokia: Microsoft muss mehr für Windows Phone tun

Windows Phone, Nokia, bryan biniak Bildquelle: nokia
Nokias Vize-Präsident Bryan Biniak hat Unzufriedenheit mit Microsofts Einsatz für das mobile Betriebssystem Windows Phone ausgedrückt und Reformen eingefordert. Als Beispiel nannte er mangelnde App-Vielfalt. "Um einen Grund zum (Smartphone-) Wechsel zu geben, muss ich sicherstellen, dass die Apps besser sind. Ich muss mich auch darum kümmern, dass es ein einzigartiges Erlebnis gibt, das auf anderen Geräten nicht besteht", sagte Biniak in Richtung Redmond. Er äußerte sich im Gespräch mit International Business Times. Ohne Apps könne man einfach keine Smartphones verkaufen.

Er vermisse bei Microsoft eine klare Fokussierung bei Windows Phone, so Biniak weiter. "Bis auf das Ende des Fiskaljahres zu warten, um Aufgaben abzuschließen, tut nicht gut, wenn ich schon heute Smartphones verkaufen muss". Er habe den Eindruck, dass bei Microsoft die Projekte Windows 8, Xbox und Surface mehr im Vordergrund stehen würden als Windows Phone.

Während für Windows Phone aktuell rund 165.000 Apps verfügbar sind, können iPhone-User und Nutzer von Android jeweils zwischen etwa einer Million der nützlichen Zusatzprogramme auswählen. Nokia und Microsoft seien im Gespräch mit allen wichtigen Entwicklern, so Biniak. Er hoffe auf entscheidende Fortschritte bis Ende 2013.

Die harschen Worte legen allerdings auch den Eindruck nahe, dass Nokia versuchen will, Gründe für wirtschaftliche Misserfolge bei anderen zu suchen. 7,4 Millionen verkaufte Lumia sind im Vergleich zu Apple und Samsung nur "ein Tropfen im Ozean", kommentiert die International Business Times. Tatsächlich ist die App-Problematik bei Windows Phone altbekannt.

Nokia-Chef Stephen Elop hatte sich im Frühling im Gespräch mit WinFuture noch wesentlich versöhnlicher gezeigt, was die Zusammenarbeit mit Microsoft betrifft, und das Betriebssystem Windows Phone ausdrücklich verteidigt. Aber auch er hatte anklingen lassen, dass es bisweilen schwierig sei, unterschiedliche Unternehmenskulturen zusammenzubringen. Für Windows Phone gelten Nokias Smartphones als Referenzgeräte, ein Zerwürfnis zwischen den beiden Unternehmen würde weitreichende Folgen haben. Windows Phone, Nokia, bryan biniak Windows Phone, Nokia, bryan biniak nokia
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