Activision Blizzard kauft sich vom Mutterkonzern frei

Logo, Blizzard, Activision, Entwicklerstudio Bildquelle: Blizzard
Der Spielehersteller Activision Blizzard macht sich selbstständig. Mit einem Milliarden-Deal kauft sich das Unternehmen vom Mutterkonzern, der französischen Vivendi-Gruppe, los.
Wie der Spielehersteller heute mitteilte, erwirbt man die Aktien, die sich im Besitz Vivendis befinden, für 8,2 Milliarden Dollar. Unterstützung erhalte man dabei von einigen Investoren. Letztlich soll die Mehrheit der Anteile allerdings bei Activision Blizzard landen. Nur eine Minderheit wird dann von Anlegern gehalten.

5,83 Milliarden Dollar bringt die Firma selbst für das Geschäft auf. Weitere 2,34 Milliarden Dollar stammt den Angaben zufolge von einer Investoren-Gruppe, die aber selbst vom Unternehmenschef Robert A. Kotick und seinem Stellvertreter Brian Kelly angeführt wird. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, wird der bisherige Mutterkonzern mit 12 Prozent der Aktien nur noch ein Minderheitseigner sein.

Im Management soll es infolge des Deals erst einmal keine wesentlichen Veränderungen geben. Kelly soll aber den Vorsitz über den Aufsichtsrat übernehmen, was bisher einem Vertreter des Mutterkonzerns zustand. Durch die Unabhängigkeit will Activision Blizzard zukünftig flexibler Vorteile nutzen können, die der freie Aktienmarkt mit sich bringt. Letztlich werde so außerdem ein finanzielles Polster von 3 Milliarden Dollar geschaffen, wodurch das Unternehmen stabilisiert und fit für die weitere Entwicklung gemacht werden soll.

Dies wird möglich, weil nur 1,2 Milliarden Dollar aus den Rücklagen des Spieleherstellers selbst kommen. Weitere 4,6 Milliarden Dollar werden über Kredite von Banken und anderen Darlehen finanziert. Nach den aktuellen Planungen soll der Transfer der Anteile bis Ende September abgeschlossen sein. Um etwaige Bedenken zu zerstreuen, das Top-Management lasse sich hier auf ein unsicheres Abenteuer ein, wird außerdem ein unabhängig arbeitendes Gremium aus Activision Blizzard-Mitarbeitern installiert, dass den Deal eigenen Prüfungen unterziehen soll. Wirtschaft, Logo, Activision Blizzard Wirtschaft, Logo, Activision Blizzard Activision Blizzard
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