Geheimdienst-Überwachung macht die Nutzer nervös

Internet, Daten, Netzwerk, Ethernet Bildquelle: Patrick Stahl / Flickr
Die Berichte über die Überwachungs-Programme von zahlreichen Geheimdiensten verunsichern die Internet-Nutzer in Deutschland. Die Angaben haben sich gegenüber einer Umfrage aus dem Jahr 2011 deutlich verschoben. Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) sind inzwischen der Ansicht, dass ihre Daten im Netz unsicher sind. Für die Angabe "eher unsicher" entschieden sich dabei 39 Prozent, 27 Prozent halten ihre Daten für völlig unsicher. Nur 2 Prozent glauben, dass ihre Daten im Internet sehr sicher sind und 27 Prozent halten sie dort für sicher. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM, die in der vergangenen Woche durchgeführt wurde.

Verglichen mit 2011 zeigt sich hier ein deutlicher Vertrauensverlust. Vor zwei Jahren machten sich nur etwas mehr als die Hälfte der Internetnutzer (55 Prozent) Sorgen um ihre Daten. Lediglich 12 Prozent hatten damals angegeben, ihre Daten im Netz für völlig unsicher zu halten, 43 Prozent bezeichneten sie als eher unsicher.

Gleichzeitig waren 6 Prozent davon ausgegangen, ihre Daten seien sehr sicher, 36 Prozent bezeichneten sie als sicher. "Die Zahlen sind ein Alarmsignal. Der BITKOM hat seit Bekanntwerden der Ausspähaktionen schnellstmögliche und größtmögliche Transparenz gefordert und vor einem Vertrauensverlust gewarnt. Die Internetnutzer wollen und brauchen Klarheit und Wahrheit", kommentierte BITKOM-Präsident Dieter Kempf die Entwicklung der Angaben.

Unter dessen versuchen verschiedene Netzaktivisten die Situation zu nutzen, um auch unerfahreneren Nutzern den Einsatz von Verschlüsselungs-Tools und anderen Anwendungen zum Schutz der Privatsphäre näher zu bringen. Allerdings können diese nur zu einem kleinen Teil den Überwachungs-Maßnahmen entgegenwirken. Denn die Geheimdienste arbeiten in erster Linie mit einer Auswertung der Metadaten, wie sie im Zuge einer Vorratsdatenspeicherung anfallen. Schon aus diesen lassen sich sehr wertvolle Informationen über die Kommunikations-Gewohnheiten und sozialen Kontakte von Nutzern herauslesen. Internet, überwachung, Daten, Netzwerk, Ethernet Internet, überwachung, Daten, Netzwerk, Ethernet Flickr
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