Windows 8.1 Preview: Die Neuerungen im Überblick

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Microsoft hat auf der BUILD 2013 die erste Preview-Version von Windows 8.1 vorgestellt. Inzwischen steht sie auch zum Download bereit, so dass es an der Zeit ist, die Neuerungen in diesem Überblick zusammenzufassen. Mit Windows 8.1 wollen die Redmonder auf eine "schnelle Release-Abfolge" wechseln, denn schon ein Jahr nach dem Launch von Windows 8 bringt man mit Version 8.1 eine umfangreiche Aktualisierung auf den Markt, die so viele Neuerungen enthält, dass sie früher eigentlich auch als eigenständige neue Ausgabe von Windows durchgegangen wäre. Stattdessen wird Windows 8.1 als Update an die Nutzer von Windows 8 verteilt.

Die Windows 8.1 Preview enthält bereits viele der für die finale Ausgabe geplanten Neuerungen, bis zur Veröffentlichung können allerdings auch noch weitere Features hinzukommen oder zusätzliche Veränderungen an den bereits integrierten Neuerungen vorgenommen werden. In diesem Artikel können wir uns daher nur auf die in Windows 8.1 Preview Build 9431 enthaltenen Dinge konzentrieren.

Windows 8.1 Preview - Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

Start-Button
Mit Windows 8.1 bringt Microsoft den Start-Button wie erwartet zurück, ohne jedoch vom Konzept des Startscreens anstelle des klassischen Startmenüs abzurücken. In der Taskleiste auf dem Desktop sitzt nun eine Schaltfläche in Form des Windows-Logos, über die man schnell und bequem den Startscreen erreicht - sowohl per Touch als auch per Maus und Tastatur. Führt man hier einen Rechtsklick aus, wird im Kontextmenü wie schon unter Windows 8 der Zugriff auf diverse Einstellungsmenüs möglich. Windows 8.1 Preview Build 9431Der Desktop unter Windows 8.1 Neu ist die Option, hier auch den Punkt "Herunterfahren" anzuwählen, um das System entweder abzuschalten oder aber in den Energiesparmodus zu versetzen oder einen Neustart auszulösen. Der neue Start-Button wird auch auf dem Startscreen eingeblendet, sobald man die Maus in die linke untere Ecke des Bildschirms bewegt. Er ersetzt die dort bisher angezeigte kleine Vorschau des Startscreens und stellt im Grunde auch nichts weiter als eine Variante dieser dar. Eine Abschaltung des Start-Buttons auf dem Desktop ist nicht möglich, so dass das Betriebssystem für einige Anwender nun etwas vertrauter wirken dürfte. Windows 8.1 Preview Build 9431Direktes Runterfahren per Rechtsklick Start zum Desktop
Microsoft rüstet mit Windows 8.1 auch eine eigentlich simple aber gerade für viele Umsteiger von Windows 7 wichtige Funktion nach. Mit einem Klick auf die Taskleiste lässt sich im Eigenschaften-Menü der neue Reiter "Navigation" anwählen. Dort kann das Verhalten beim Berühren der Ecken des Bildschirms ändern, so dass man auf Wunsch verhindern kann, dass die Charmsbar oder die Übersicht der letzten Apps angezeigt werden. Windows 8.1 Preview Build 9431Neue Optionen für Desktop-User Viel wichtiger ist jedoch der Unterbereich "Startseite", in dem man festlegen kann, dass der Rechner ab sofort beim Start statt des Startscreens direkt den Desktop anzeigt. Außerdem kann dort die Verwendung des gleichen Hintergrundbilds auf Desktop und Startscreen angewählt werden. Hinzu kommen Optionen, mit denen man beim Öffnen des Startscreens gleich die Übersicht aller Apps und sogar die Desktop-Apps als erstes in der Liste anzeigen lassen kann. Im letzten Fall wird vorausgesetzt, dass die Inhalte der "Alle Apps"-Übersicht nach Kategorie sortiert sind. Windows 8.1 Preview Build 9431Der Startscreen unter Windows 8.1 Durch die Verwendung des gleichen Hintergrundbilds auf Desktop und Startscreen wirkt das Betriebssystem nun eher "wie aus einem Guss" und der Wechsel zwischen Desktop und Startscreen geht flüssiger vonstatten, was die Nutzer hoffentlich weniger verwirren sollte. Insgesamt sind die hier beschriebenen Änderungen sehr simpel, aber gleichzeitig sehr sinnvoll.

Sperrbildschirm und Personalisierung
Der Sperrbildschirm von Windows 8.1 bietet nun mehr Möglichkeiten für eine Individualisierung durch den Anwender, so dass man nun eine Diashow mit wechselnden Fotos und Bildern aus verschiedenen Quellen anzeigen lassen kann. Auf Wunsch werden die Bilder aus Ordnern auf dem jeweiligen Rechnern oder aber auch über SkyDrive aus der Cloud geholt. Ist die Diashow aktiv, werden Bilder angezeigt, die im gleichen Zeitraum der letzten Jahre angefertigt wurden. Es kommen dabei nicht mehr die mitgelieferten Bilder, sondern eigene Fotos des Nutzers zum Einsatz.

Eine interessante und durchaus nützliche Neuerung ist die Möglichkeit zum direkten Zugriff auf die Kamera des jeweiligen Geräts, ohne zuvor ein Passwort eingeben zu müssen. Wischt man auf dem Sperrbildschirm nach unten, wird die Kamera-App direkt geöffnet und es können sofort Fotos angefertigt werden. Auch Skype-Gespräche können auf diesem Weg angekommen werden, ohne dass zunächst die PIN eingegeben werden muss. Generell lässt sich die Eingabe eines Passworts oder die Verwendung eines Sperrmusters auch deaktivieren.

Startseite bzw. Startscreen
Der Startscreen wird in Windows 8.1 nicht optional in den Hintergrund treten, sondern für Anwender, die sich mit ihm angefreundet haben, mit einigen Verbesserungen versehen. So stehen nun zwei zusätzliche Größenoptionen für die Live-Tiles zur Verfügung. Neben der "breiten" und "mittleren" Ansicht, gibt es nun eine "kleine" und eine "große" Variante. Windows 8.1 Preview Build 9431Auswahl der Kachelgröße in Windows 8.1 Wie bisher liefern die Live-Tiles teilweise Informationen aus dem Web und dank der neuen großen Version können sie sogar fast wie Widgets funktionieren. Das beste Beispiel ist wohl das neue Wetter-Tile, in dem neben der aktuellen Temperatur, dem Ort und der Bewölkung auch die Aussichten für den jeweils heutigen und den nächsten Tag angezeigt werden. Bei der Musikwiedergabe wird das Tile genutzt, um das jeweilige Albumcover, den Namen der Band und des Musikstücks anzuzeigen - noch kann man über das Live-Tile zwar nicht die Wiedergabe steuern, aber vielleicht ändert sich dies ja noch.

Die neuen, kleinen Tiles sorgen dafür, dass man deutlich mehr Apps auf einer Bildschirmseite unterbringen kann, um zum Beispiel weniger häufig genutzte Apps in Gruppen anzuordnen. Auch Programmpakete oder Anwendungen für gleiche Aufgaben oder Arbeitsbereiche lassen sich so kompakt sammeln. Den gleichen Zweck erfüllt auch die Möglichkeit zur Anordnung der Live-Tiles diverser Apps in Gruppen, die schon unter Windows 8 verfügbar war, aber eben nicht genauso kompakt. Neu ist auch die Möglichkeit zum Verschieben von ganzen Gruppen von Live-Tiles, wofür man einfach nur mehrere Tiles markieren braucht, um sie dann allesamt in einen anderen Bereich zu schieben.

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In der Übersicht aller Apps erweitert Microsoft mit Windows 8.1 die Optionen zur Anordnung der Icons aller Apps. Konnte man sie bisher nur alphabetisch geordnet einsehen, kann man sie nun nach Kategorien, dem Installationsdatum oder der häufigsten Nutzung sortieren. Die oben erwähnte Option zur Anzeige der Desktop-Apps am Anfang der Übersicht bei Auswahl der Sortierung nach Kategorien ist ebenfalls nützlich - vor allem wenn man vor allem Desktop-Anwendungen nutzt und diese nicht allesamt in der Taskleiste anpinnen will.

Die Übersicht aller Apps wird nun übrigens nicht mehr nur über einen dedizierten Button aufgerufen, sondern kann durch einfaches Aufwärtswischen hervorgeholt werden. Dies macht den Arbeitsfluss sehr viel schneller. Hinzu kommen die bereits weiter oben beschriebenen Neuerungen im Zusammenhang mit dem Start zum Desktop beziehungsweise dem direkten Öffnen der App-Übersicht beim Klick auf den Start-Button in der Taskleiste. Weil man nun anwählen kann, dass sich beim Klick auf den Start-Button direkt die "Alle Apps"-Ansicht öffnet und außerdem die Option hat, die Desktop-Anwendungen an erster Stelle zeigen zu lassen, kann der Startscreen zumindest im Ansatz bei Desktop-Usern die Funktion des altbekannten Startmenüs besser übernehmen.

Mehr-Fenster-Betrieb
Mit Windows 8.1 erweitert Microsoft die Möglichkeiten zur Nutzung von mehreren Modern UI-Apps nebeneinander. Konnte man bisher nur zwei Apps parallel anordnen - und das auch nur im Verhältnis von 1:3, also mit einer der Apps auf drei Vierteln des Bildschirms und der zweiten in einem sehr begrenzten Viertel - so ist es nun möglich, sie auch mittig geteilt oder aber im Verhältnis 60 zu 40 anzeigen zu lassen. Diese neuen Optionen nutzt Microsoft auch bei der Neuauflage des Internet Explorer, doch dazu später mehr.

Windows 8.1 erweitert die Möglichkeiten zur Verwendung der Metro-Apps auch auf die Nutzung mehrerer Displays. Hat man also zum Beispiel ein Notebook oder Tablet an einem externen Monitor angeschlossen, kann man die Modern UI-Anwendungen auf Wunsch auch auf beiden Displays nebeneinander betreiben - inklusive Window-Snapping. Praktischerweise können bei Windows 8.1 bei Geräten mit hoher Auflösung auch auf einem Display mehr als zwei Apps nebeneinander angeordnet werden. Hier kommt es darauf an, in wie viele 500-Pixel-Bereiche das Display unterteilt werden kann. Windows 8.1 Preview Build 9431Metro-Fenster lassen sich unter Windows 8.1 frei teilen Gerade bei den bald immer häufiger erhältlichen Notebooks und Desktop-PCs mit Auflösungen jenseits der Full-HD-Marke kann diese Funktion genutzt werden. Es gibt allerdings eine Einschränkung: Hat man das Scaling für Desktop-Inhalte bei einem Gerät mit sehr hochauflösendem Display aktiviert, um die Schaltflächen und ähnliches auf dem Desktop besser sehen zu können, begrenzt dies auch die Multi-Fenster-Möglichkeiten in der Modern UI. Bei einem Gerät wie dem Surface Pro, das ein Full-HD-Display bei nur gut 10 Zoll Diagonale hat, muss man also entscheiden, was wichtiger ist - mehr Fenster in der Modern UI nebeneinander oder bessere Nutzbarkeit des Desktops?

Suchen mit Bing überall
Das Bing-Team von Microsoft steuert ebenfalls seinen Teil zu Windows 8.1 bei. Die integrierte Suchfunktion der neuen Version des Betriebssystems liefert nun bei bestimmten Suchanfragen zu Personen oder wichtigen Themen eine sogenannte Hero-Ansicht. Sucht man nach Microsoft-Gründer Bill Gates, so wird ein horizontal zu durchscrollendes Ergebnis geliefert, das neben Dateien, die auf dem eigenen System oder bei SkyDrive liegen, auch Bilder, Informationen aus der Wikipedia wie etwa Geburtsdatum, Alter und Wohnort anzeigt. Hinzu kommen verwandte Suchen, Apps, Facebook-Einträge, Nachrichtenthemen von den in der Bing News App abonnierten Websites oder auch der Twitter-Account des Firmengründers und seine Website sowie diverse Weblinks aus der Bing-Suche.

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Neben der Einbindung von Web-Ergebnissen liefert die Suche nun auch einen schnelleren Zugriff auf spezifische Funktionen des Betriebssystems. Sucht man zum Beispiel nach SkyDrive, kommt nicht nur die App an sich zum Vorschein, sondern auch deren Einstellungen oder die Möglichkeit zur Prüfung des verfügbaren Speicherplatzes.

Sucht man nach dem Namen des Künstlers und dessen Musik befindet sich auf dem Rechner kann man die Wiedergabe der Musikstücke, in deren Dateinamen der Name des Künstlers auftaucht, oder alle Titel des Künstlers direkt aus der Such-Charm starten lassen. Es wird lediglich der Mini-Player angezeigt, den man aus Windows 8 bereits kennt, wenn man schon einmal die Lautstärke während der Wiedergabe von Musik im Hintergrund in der Modern UI geändert hat. Auch sonst ist die Suche nun optisch aufwändiger gestaltet worden.

Schneller Tippen mit dem Onscreen-Keyboard
Das Onscreen-Keyboard von Windows 8.1 wurde um eine sehr attraktive Funktion erweitert, die dafür sorgt, dass zumindest in Verbindung mit den Modern UI-Apps bereits während der Eingabe Wortvorschläge gemacht werden, die man durch Wischen auf der Space-Taste anwählen kann. Dadurch geht das Tippen von längeren Eingaben durchaus flüssig von der Hand, auch wenn man die deutsche Sprache nutzt. Der Ansatz soll verhindern, dass man die Finger von der Tastatur nehmen muss, um das gewünschte Wort anzuwählen.

Wie bisher kann man eine Taste auch länger gedrückt halten, um Umlaute oder Sonderzeichen zu produzieren. Neu ist hingegen, dass man durch schnelles Wischen in eine bestimmte Richtung schneller das gewünschte Sonderzeichen ausgeben lassen kann, wenn man sich nach einiger Zeit gemerkt hat, welcher Buchstabe bestimmte Variationen anbietet. Je nach Richtung der Wischgeste kommen damit mit etwas Übung rasch die gewünschten Sonderzeichen zutage. Gerade bei Anwendern, die häufiger auf einem Tablet tippen, dürfte diese Neuerung gut ankommen.

Internet Explorer 11
Auf der BUILD 2013 war der Internet Explorer 11 neben einigen wenigen weiteren größeren Neuerungen eines der Hauptthemen. Der Browser hat unter anderem eine leicht veränderte Modern UI bekommen, bei der Adress- und Tableiste nun verschmolzen sind, um die Navigation und den Umgang mit Suchvorschlägen, Favoriten und häufig aufgerufenen Websites ohne unnötige Verwirrungen zu ermöglichen. Alle Informationen zum Internet Explorer 11 haben wir bereits in einem separaten Artikel zusammengefasst.

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Windows Store
Der Windows Store wird mit Windows 8.1 kräftig überarbeitet, wobei vor allem sichergestellt sein soll, dass die Nutzer leichter navigieren können. Dazu hält ein neues Menü Einzug, das beim Wischen von oben oder unten eingeblendet wird. Dieses bietet schnellen Zugriff auf die Startseite, die installierten Apps und das Store-Konto des Anwenders. Hinzu kommt die Möglichkeit, schnell zu den Unterkategorien zu springen und die Toplisten aufzurufen.

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Microsoft präsentiert im Store nun zuerst eine Liste von Highligts, bevor man mit seitlichem Scrolling zu einer Auswahl von Apps gelangt, die das System anhand der bereits installierten anderen Anwendungen vorschlägt. Weiter geht es mit den derzeit beliebten Apps und Neuveröffentlichungen bevor die Toplisten für kostenlose und kostenpflichtige Apps folgen. Die verschiedenen Kategorien sind nun nur noch über das Drop-Down-Menü erreichbar, so dass man nicht mehr unendlich lange quer durch den Store scrollt.

Generell muss man nun nicht mehr so "tief" in den Store vordringen, um Informationen zu Apps zu erlangen, denn Bewertungen und ihre Anzahl, werden nun zum Beispiel direkt in der Übersicht angezeigt. Öffnet man die Informationsseite zu einer App, geht es nach einem Bereich mit allgemeinen Infos und senkrecht zu durchscrollenden Bildern nach rechts weiter mit Reviews, Bewertungen, kürzlich abgegebenen Bewertungen, einer Beschreibung und den diversen Details der jeweiligen App wie etwa den unterstützten Plattformen und den verlangten Rechten. Neu ist dabei das Empfehlungssystem, das in der Infoseite einer App ähnliche Anwendungen anzeigt.

Neue Apps vom Bing Team
Windows 8.1 bringt unter anderem zwei neue Bing Apps mit. Mit Bing Essen & Trinken können zahllose Rezepte, Weinbewertungen, Cocktailrezepte und andere Inhalte zum Kochen abgerufen werden. Die Rezepte stammen teilweise von Profiköchen und bieten Bilder, Zutaten und konkrete Kochanleitungen. Die App kann mit eigenen Rezepten befüllt werden und verfügt über einen Mahlzeitenplaner sowie eine Einkaufsliste. Eine Besonderheit stellt der Freihandmodus dar, bei dem die Frontkamera von Tablets und Notebooks genutzt wird, um ohne Zuhilfenahme der möglicherweise schmutzigen Hände durch ein gerade zu kochendes Rezept zu navigieren.

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Bing Gesundheit & Fitness übernimmt diverse Funktionen, darunter die Möglichkeit, Daten zur eigenen Gesundheit und Übringen zu sammeln, die Ernährung im Auge zu behalten und auf Wunsch sogar Daten zur verschreibungspflichtigen Medikamenten zu durchforsten. Hinzu kommen sportliche Übungen, Kalorienzähler und sogar ein 3D-Abbild des menschen Körpers, über das man Informationen zu Problemen einzelner Körperteile finden und sich Angaben zu bestimmten Symptomen machen lassen kann. Noch hält sich die Verfügbarkeit von Informationen zu Nahrungsmitteln in Grenzen, so dass der Kalorienzähler nur begrenzt sinnvoll Auskunft über die tatsächlichen Brennwerte bestimmter Produkte geben kann.

Hinzu kommt eine verbesserste Karten-App, die allerdings noch nicht verfügbar ist. Sie soll künftig umfangreiche 3D-Karten bieten, wie Microsoft anlässlich der BUILD 2013 bereits gezeigt hat.

Xbox Music
Microsoft führt mit Windows 8.1 eine neue Version der mit dem Betriebssystem ausgelieferten Musik-Anwendung im Modern UI-Design ein, die in ihrer Funktionalität deutlich erweitert wurde. Das Interface ist leicht zu bedienen, so dass man bequem durch die eigene Musiksammlung oder den Online-Store von Microsoft navigieren kann. Neu ist die Funktion Xbox Radio, mit der man an vielen Punkten in der App eine Art Radiosender starten kann, der diverse Titel abspielt, die dem gerade gehörten Musikstück ähnlich sind. Die Musik wird dabei teilweise gestreamt, wobei es grundsätzlich möglich ist, die meisten im Online-Store von Microsoft erhältlichen Titel auch direkt kostenlos per Streaming zu hören. Nach 10 Stunden ist allerdings Schluss, es sei denn man entscheidet sich für ein kostenpflichtiges Abonnement, das unbegrenzten Zugriff erlaubt.

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Kamera und Fotos
Die Kamera-App von Windows 8.1 bietet vor allem eine wichtige Neuerung - die Möglichkeit zur Anfertigung von Panoramaaufnahmen. Der Nutzer soll damit in der Lage sein, ohne großen Aufwand Panoramabilder aufzunehmen, wobei er angeblich keiner Anleitung folgen oder bestimmte Bereiche anklicken muss. Stattdessen bewegt man das jeweilige Gerät so, dass die Kamera Feldern folgt, um so mit etwas Übung fehlerfrei Panoramen zu fotografieren.

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Die Foto-App von Windows 8.1 wird primär um diverse Filter und andere Bildbearbeitungsfunktionen erweitert, so dass sie nicht mehr nur dem einfachen Anzeigen von Fotos und Bildern dient. Mittels runder Bedienelemente können Dinge wie Farbtemperatur, Belichtung, Farbton, Sättigung, Helligkeit, Kontrast und ähnliches verändert werden. Außerdem gibt es Unschärfefilter wie man sie von Instagram und ähnlichen Diensten kennt. Die Neuerungen erweitern den Funktionsumfang stark, so dass man Fotos ohne großen Aufwand aufhübschen oder einfach nur etwas ansprechender gestalten kann.

Weitere Apps
Die runden Bedienelemente, die vor allem für Touchgeräte sinnvoll sind, tauchen auch in der neuen Wecker-App von Windows 8 auf. Mit ihnen lassen sich darin die Weckzeiten komfortabel und recht genau festlegen, die gern auch für mehrere verschiedene Zeitpunkte gesetzt werden können. Der Nutzer hat die Wahl zwischen einmaligen und täglichen Wiederholungen und kann aus verschiedenen Wecktönen wählen. Wenn der Wecker "klingelt" erscheint an jedem Punkt im Betriebssystem eine Benachrichtigung und der Weckton wird ausgegeben - vorausgesetzt das Gerät befindet sich nicht gerade im Schlafmodus. Die App enthält außerdem eine Stoppuhr und einen Countdown, die ebenfalls mit den kreisrunden Bedienelementen eingestellt werden können.

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Zwei weitere neue "Metro"-Apps sind ein einfacher Taschenrechner, der neben simplen Rechenaufgaben auch die Umrechnung von Maß- und Mengeneinheiten beherrscht - auch international sowie ein im Metro-Stil aufgehübschter, funktionell aber nicht erweiterter Sound-Recorder. Auf diese Weise kann man sich zum Beispiel beim Nachkochen ausländischer Rezepte mit den Mengenangaben unter die Arme greifen lassen, es handelt sich also um eine sehr sinnvolle Addition. Der Rechner hat auch eine wissenschaftliche Funktion.

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Neu ist in Windows 8.1 die sogenannte Reading List App, mit der sich Inhalte aus dem Web oder auch aus anderen Apps zur späteren Betrachtung speichern lassen. Um Inhalte für die Reading List zu speichern, muss man die Charms Bar aufrufen und dann im "Teilen"-Charm die Reading List wählen. Will man zum Beispiel eine vorgemerkte Website später betrachten, öffnet man die Reading List und sucht sich den gewünschten Artikel heraus. Wird er angetippt, reduziert sich die Reading List auf ein links "gesnapptes" Fenster, während die Website im Internet Explorer geöffnet wird.

Vorläufiges Fazit
Die Windows 8.1 Preview Build 9431 zeigt bereits deutlich, dass Microsoft gewillt ist, mit der neuen Ausgabe seines Betriebssystems in vielerlei Hinsicht auf die zahllosen Rückmeldungen und die Kritik an Windows 8 einzugehen. Neben umfangreichen Investitionen in die Modern-Apps, die nun immer mehr Funktionen bieten und somit bei vielen Anwendern auch häufiger zum Einsatz kommen könnten, wird auch der Umgang mit dem Desktop erleichtert.

Man kommt den Usern unter anderem mit dem Start zum Desktop und der Einblendung des Start-Buttons entgegen, wobei weitere Verbesserungen in dieser Hinsicht, wie etwa die Möglichkeit zum schnellen Zugriff auf Desktop-Apps in der "Alle Apps"-Ansicht, zeigen, dass man mitdenkt, um die Nutzung von Windows 8.1 auf Desktop-Systemen leichter zu machen. Microsoft, Betriebssystem, Windows, Windows 8, Windows 8.1, Oberfläche, Build, Windows Blue, Windows Codename "Blue", modern ui, Windows 8.1 Blue, Blue, Windows "Blue", build 2013, Start-Button, Startknopf, Windows 8.1 Preview, Windows 8.1 Build 9431 Microsoft, Betriebssystem, Windows, Windows 8, Windows 8.1, Oberfläche, Build, Windows Blue, Windows Codename "Blue", modern ui, Windows 8.1 Blue, Blue, Windows "Blue", build 2013, Start-Button, Startknopf, Windows 8.1 Preview, Windows 8.1 Build 9431 Microsoft/Roland
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