Lucas & Spielberg: Hollywood droht zu implodieren

Steven Spielberg, Don Mattrick, George Lucas Bildquelle: Microsoft
George Lucas und Steven Spielberg sind der Meinung, dass die Filmindustrie vor einer "massiven Implosion" steht. Als Grund gaben die beiden Regisseure und Produzenten an, dass aufgrund Internet und anderen IT-Angeboten kaum noch Zeit fürs Kino bleibe.
Wie TechCrunch berichtet, sprachen die beiden Hollywood-Legenden bei einem Podiumsgespräch auf der University of Southern California über die Zukunft der Unterhaltungsbranche. Und laut George Lucas und Steven Spielberg stehen die Karten für das klassische Hollywood schlecht.

Laut den beiden langjährigen Weggefährten seien Hollywood-Studios mit Risikobeteiligungs-Unternehmen im Silicon Valley zu vergleichen: Sie leben und sterben mit ihren Megahits. Man könne Filme mit Startups vergleichen. Am Anfang steht eine Idee, die dann durch ein Team zu einem Produkt entwickelt wird.

Laut George Lucas und Steven Spielberg setzen die Studios dabei große Wetten ab: Bei Produktions- und Marketingkosten von über 300 Millionen Dollar müssen die Filme in weiterer Folge weltweit eine Milliarde Dollar an den Kinokassen einspielen, dazu sollen Einnahmen aus DVD-Verkäufen sowie TV-Rechten einen ähnlichen Betrag ergeben.

Laut Spielberg und Lucas sei das allerdings kein nachhaltiges Geschäftsmodell: Schon bald würden einige Mega-Produktionen abstürzen und danach werde sich alles ändern. Der Markt werde dann signifikant schrumpfen.

Das habe auch ganz praktische Gründe, so die Branchenveteranen: Wir haben immer weniger Zeit, um ins Kino zu gehen. Online-Anbieter wie Netflix produzierten immer öfter hochwertige Inhalte selbst, die Abende und Wochenenden würden auch immer mehr von Videospielen dominiert. George Lucas sagte, dass selbst ein Filmfan wie er es kaum noch ins Kino schaffe.

Auch Xbox-Chef Don Mattrick war bei diesem Panel dabei, er rührte die Werbetrommel für die Möglichkeiten, die die Bewegungssteuerung Kinect schon jetzt bzw. künftig bietet. Steven Spielberg gab dem Microsoft-Manager Recht und meinte, dass sich neue "immersive Erlebnisse" ergeben, weil der Nutzer mit Hilfe von Kinect "freihändig" agieren könne. Steven Spielberg, Don Mattrick, George Lucas Steven Spielberg, Don Mattrick, George Lucas Microsoft
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