Intel bringt vierte Generation der Core-Prozessoren

Intel, Haswell, Intel Core i7 Bildquelle: Intel
Intel hat soeben den offiziellen Startschuss für die Einführung der vierten Generation der Intel Core-Prozessoren gegeben, die auf der neuen "Haswell"-Architektur basieren. Die Prozessoren sollen mehr Leistung, vor allem im Grafikbereich, bei gleichzeitig gesunkener Leistungsaufnahme bieten.
Die Intel "Haswell"-CPUs stellen nach Angaben des Unternehmens die logische Folge aus dem Trend zu immer mobileren Geräten dar, die teilweise die Grenzen zwischen Desktops, Laptops und Tablets verschwimmen lassen. Heutzutage gehe es immer mehr um das sogenannte 2-in-1-Computing, bei dem mobile Geräte den Desktop ersetzen und die beiden Formfaktoren sich zunehmend vermischen. Intel Core Prozessoren der vierten GenerationIntel Core-Prozessor der vierten Generation Im Bereich der Ultrabooks geht der Trend auch mit "Haswell" weiter zu immer dünneren und leichteren Geräten, die ab sofort grundsätzlich mit Touch-Displays aufwarten und zunehmend in "Detachable"-Formfaktoren daherkommen, bei denen sich Display und Tastatur von einander trennen lassen, um sie auf Wunsch auch als Tablet verwenden zu können.

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Auch Convertible-Geräte mit umlegbaren Displays kommen zunehmend häufiger auf. Mit der vierten Generation der "Haswell"-CPUs will Intel nun 11,6-Zoll-Tablets und Notebooks ermöglichen, deren Plattform mit nur noch rund 7 Watt auskommt, aber dennoch volle Leistung bietet. Normale Ultrabooks bekommen künftig CPUs mit nur noch 15 Watt Leistungsaufnahme, während normale Notebooks mit Prozessoren ausgestattet werden, die maximal 37 Watt benötigen.

Bei den Desktop-Systemen geht es vom klassischen Kasten unter dem Schreibtisch hin zu All-In-Ones, die auf den Tisch wandern und sich bei Bedarf auch flach hinlegen lassen, um wie eine Art riesiges Tablet bedient zu werden.

Ab sofort kommen Intels neue Core-Prozessoren der vierten Generation in einer Reihe von Varianten auf den Markt. Bei den mobilen Chips steht die H-Serie mit Quadcore-Konfiguration und der neuen, leistungsfähigeren Intel Iris Pro Grafikeinheit an der Spitze. Darunter sind die M-Modelle angesiedelt, die zwei oder vier Kerne bieten. Für Ultrabooks sind die stromsparenden U-Prozessoren im System-on-Chip-Design mit Intel Iris Grafik gedacht, während die Y-Serie spezielle, besonders sparsame SoCs für Detachable-Geräte mit sich bringt. Intel Core Prozessoren der vierten GenerationÜbersicht der verschiedenen Serien Auf dem Desktop gibt es am oberen Ende der Leistungsskala erneut die sogenannte K-Serie, bei der ein Übertakten dank Entsperrung gefördert wird, während es weiterhin High-End- und Mainstream-CPUs mit zwei und vier Kernen gibt. Im Low-Power-Segment bietet Intel auch die neuen "Haswell"-Chips als Teil der S- und T-Serien an. Für die neuen CPUs halten auch die neuen Chipsätze der Intel 8 Series Einzug.

Die neuen Intel Core-Prozessoren der vierten Generation werden wie die Vorgänger auf Basis der "Ivy Bridge"-Architektur weiterhin einem 22-Nanometer-Verfahren unter Verwendung der Tri-Gate 3D-Transistoren hergestellt. Die Chips haben bis zu 1,4 Milliarden Transistoren und haben eine Die-Größe von 177mm2.

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Bei besonders dünnen Notebooks setzt Intel künftig auf ein neues 1-Chip-BGA-Design, bei dem Prozessor und Chipsatz in einem Paket daherkommen. Lediglich bei den leistungsstärkeren Modellen kommt weiterhin das traditionelle Konzept der aus zwei Chips bestehenden Plattform zum Einsatz.

Für die mobilen Systeme verspricht Intel eine Steigerung der möglichen Akkulaufzeit um bis zu 50 Prozent, je nach aktuellem Verwendungszweck. So sollen zum Beispiel bei der Wiedergabe von HD-Videos auf einem Gerät mit 50-Wattstunden-Akku statt bisher 6 Stunden Laufzeit künftig bis zu gut 9 Stunden möglich sein. Im normalen Nutzungsalltag soll eine Verlängerung der Laufzeit um bis zu 25 Prozent erreichen lassen, während die maximale Standby-Dauer dank neuer, sparsamerer Power-States von 4,5 auf künftig bis zu 13 Tage verlängert - bei der oben genannten Akkukapazität.

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Die neue Intel Iris Grafik sorgt unterdessen dafür, dass die Grafikleistung teilweise sogar verdoppelt werden kann, was sich vor allem bei Ultrabooks zeigen soll. Die neue Grafikeinheit bietet unter anderem Unterstützung für DirectX11.1, OpenCL 1.2 und OpenGL 4.0. Sie soll außerdem den Betrieb von drei Displays im Collage-Modus und 4K-Auflösungen unterstützen. Darüber hinaus wurden die Hardware-Beschleuniger für die Videoverarbeitung und die Wiedergabe von JPEG und MPEG-Inhalten verbessert.

Für Enthusiasten bieten die neuen Prozessoren der vierten Generation der Intel Core CPUs unter anderem eine neue Möglichkeit, die Basis-Frequenz zu steigern. Man kann also künftig den Grundtakt wie bei den Chips der K-Serie erhöhen, um mehr Leistung aus dem System zu kitzeln.

Das Top-Modell der Intel Core-CPUs auf "Haswell"-Basis stellt der Intel Core i7-4770K dar, der entsperrt ist und bei Abnahme von 1000 Stück für 339 Dollar verkauft wird. Der Chip hat vier Kerne mit HyperThreading und eine maximale Leistungsaufnahme von 84 Watt. Der Standard-Takt liegt bei ganzen 3,5 Gigahertz, wobei bei Bedarf eine Übertaktung per TurboBoost auf bis zu 3,9 Gigahertz erfolgt. Es sind 8 Megabyte L3-Cache und die Intel Iris Pro 4600 Grafikeinheit mit bis zu 1250 Megahertz Takt an Bord.

Wie bei den meisten anderen neuen Prozessoren wird auch hier Wireless Display unterstützt u nd es kommt der Sockel LGA-1150 zum Einsatz. Auch in der Core-i5-Reihe gibt es eine neuen K-Series-Prozessor, den Intel Core i5-4670K, der vier Kerne ohne HyperThreading mit einem Standard-Takt von 3,4 GHz und maximal 3,8 GHz per TurboBoost erreicht. Hier sind 6 Megabyte L3-Cache an Bord. Die Intel-Grafik taktet mit 1200 MHz etwas langsamer, aber sonst weisen die Chips weitgehend die gleichen Eigenschaften auf.

Über alle Modellreihen hinweg will Intel in diesem Jahr 47 verschiedene Modelle der neuen Core-Prozessoren der vierten Generation auf den Markt bringen. In den kommenden Tagen plant der Chipriese anlässlich der Computex, die am Dienstag im taiwanischen Taipeh beginnt, die Veröffentlichung weiterer Details zu seinen zweikernigen "Haswell"-CPUs, die vor allem in Ultrabooks und Mainstream-Notebooks sowie günstigeren Desktop-Systemen verwendet werden sollen. Intel, Haswell, Intel Core i7 Intel, Haswell, Intel Core i7 Intel
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