Xbox One: Microsoft verteidigt das Konsolen-Design

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, das Äußere der dritten Microsoft-Konsole hat aber seit der Vorstellung der Xbox One vergangene Woche für einiges an Diskussionen gesorgt. Das Redmonder Unternehmen hat das Design nun erläutert und verteidigt es.

In einem nun veröffentlichten "Behind the Scenes"-Video wirft das Redmonder Unternehmen einen genauen Blick auf den gestalterischen Entstehungsprozess der für nächsten Herbst angekündigten Next-Generation-Konsole. Diese erinnert so manchen an einen Videorecorder aus den 1980ern, was sich Microsoft dabei gedacht hat, erklärt nun unter anderem Chefdesigner Carl Ledbetter.

Ledbetter verrät im Video, dass man bei der Xbox One das "moderne" Design der aktuellen Software-Generation von Microsoft auch auf der Hardware aufgreifen bzw. umsetzen wollte, also das eckige bzw. quadratische Design, das bei Windows 8 anfangs als "Metro" bezeichnet worden ist.

Xbox One: Die Hintergründe des Designs
(HD-Version)

Nach "mehreren Dutzend Prototypen" habe man sich dann für jenes Aussehen entschieden, das inzwischen das offizielle ist. In einem Blog-Beitrag erklärt das Xbox-One-Team außerdem, dass das dabei verwendete Schwarz als "Liquid Black" bezeichnet wird, und zwar nicht nur bei der eigentlichen Konsole, sondern auch bei Controller und Kinect-Sensor.


Dieses sei das "schwarzeste Schwarz", das man verwenden bzw. herstellen konnte. Als Grund dafür gibt Microsoft an, dass Xbox One sowie Kinect-Sensor möglichst unauffällig mit dem Hintergrund "verschmelzen" sollen, damit die Inhalte auf dem Fernsehgerät den Raum dominieren und eben nicht die Konsolen-Hardware. Ähnliches gilt für den Controller, der ebenfalls tiefschwarz ist. Hier wollte man erreichen, dass die Knöpfe (A, B, X und Y) auf der rechten Seite aussehen als würden sie "schweben".

Begonnen wurden die Arbeiten am Konsolen-Design übrigens bereits Ende 2010. Neben den bereits erwähnten "dutzenden" Entwürfen der Xbox One gab es auch rund 100 Vorschläge für die Kinect-Leiste und sogar 200 unterschiedliche Designs des Controllers.
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Wieso muss man das denn verteidigen? Also ich finde es nicht schlecht. Wie soll denn eine Konsole aussehen? Das wichtige sind doch die Inahlte und nicht das Gehäuse...
 
@paris: Ich finds dabei aber ganz gut, wenn man nicht sofort jedes Staubkorn drauf sieht :D Und wenn man sie gescheit putzen kann. Da find ich das "Schlichte" ganz gut!
 
@paris: vor allem kann man diese form in eigentliche alle üblichen wohnzimmer- bzw. fernsehmöbel vernünftig integrieren.
 
@Fallguy: das hauptgerät lässt sich problemlos in bestehende entertainment setups integrieren. schwierig wirds wenn die kinect 2 auch noch integriert wrden muss. und das finde ich schon wieder nervig, das ich diesen sensor anschließen muss, obwohl ich weder sabbelnd noch fuchtelnd irgendwas steuern will. und wenn man multi konsolero ist, haste neben kinect auch noch playstation eye bei der ps4 dabei... und wenn du ganz großes pech hast, hat dein tv selbst auch noch ne kamera verbaut... das sieht dann richtig gaga aus im wohnzimmer, da ist das aufstellen einer quaderförmigen hardware doch absolut zu meistern.
 
@Rikibu: zur not schmeisst es dahinter^^ soll es die wollmäuse zählen :-D


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