Googles Gmail bekommt neues Design mit Tabs

Der Internetkonzern Google hat die Überarbeitung des Designs seines äußerst beliebten Webmail-Dienstes Gmail bekanntgegeben. Neben einem neuen Tab-Interface für die Desktop-Version von Gmail werden auch die Apps für Android und iOS neu aufgelegt.

Google setzt bei der Neugestaltung von Gmail auf ein Design mit Tabs, die den Umgang mit E-Mails deutlich einfacher machen sollen. Der neue Posteingang von Gmail sortiert die Mails in einer Reihe von Tabs, wobei sich der Dienst an deren Kategorie orientiert. Der Anwender legt selbst fest, welche Kategorien er nutzen will und kann neben dem "Primär"-Eingang auch noch Bereiche für Meldungen von Social-Networking-Diensten, Werbetreibenden, Updates und Foren festlegen.

Google Gmail bekommt Tab-Oberfläche (HD-Version)

Die Tabs werden im oberen Bereich der Website angezegit und sind auch auf Touchscreen-Geräten gut erreichbar. Der Nutzer kann Nachrichten per Drag-And-Drop zwischen den verschiedenen Tabs verschieben und Gmail soll im Lauf der Zeit automatisch lernen, wie die E-Mails gefiltert werden sollen. Unter Android und iOS zeigt die Gmail-App künftig zunächst den "Primär"-Tab an, man kann aber bequem zu den anderen Tabs wechseln.


Google lässt den Nutzern die freie Wahl, wenn es um die tatsächliche Verwendung des neuen Interface mit seinen Tabs geht. Auf Wunsch können alle optionalen Tabs abgeschaltet werden, um wieder alle Mails in einer einzigen Liste anzeigen zu lassen. Die neue Android-Version der Gmail-App wird offenbar zumindest in den USA bereits verteilt. Die neue iOS-Version der App wird wahrscheinlich verfügbar sein, sobald Apple sie für den Vertrieb über den App Store abgesegnet hat.

Die Web-Ausgabe der neuen Gmail-Version wird im Lauf der nächsten Wochen ausgerollt. Wer sie schon früher ausprobieren möchte, kann darauf hoffen, dass bald eine Option zur Konfiguration der Inbox im Einstellungsmenü auftaucht. Dann muss der Nutzer nur noch die Standardeinstellung wählen und die Seite neu laden, um das neue Design angezeigt zu bekommen.
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Outlook.com ist trotzdem viel schöner und sehr gut zu bedienen. Ich sehe nicht die Argumente um zu Gmail zu wechseln.
 
@hexenkind: die Kacheloberfläche von Outlook.com, ist das dein Ernst?
 
@karlkommentiert: Ganz so schlimm ist das auch nicht. Läuft auf jedenfall flüssiger als die ganzen Google Dienste, welche oft noch längere Gedenkpausen haben, bei Google ist irgendwie alles Beta. Anstatt das sie ständig was an der Oberfläche ändern und neue Funktionen reinballern, sollten sie lieber den Quellcode ihrer Seiten verbessern. Das neue Google Maps ist da auch ein gutes Beispiel dafür, wie unperformant man eine Seite machen kann, bei Facebook ist es das gleiche, wie bei Google.
 
@eragon1992: Also ich finde die GMail Oberfläche die beste Mailoberfläche. Nicht umsonst hat Microsoft einige Features von GMail in Outlook 2013 übernommen, wie beispielsweise die Gruppierung von Mailverläufen. Und ich habe GMail zwar jetzt nicht mit dem IE getestet, aber unter Chrome, Firefox und Opera (also modernen Browsern) habe ich noch nie einen Ruckler gesehen, wo soll sowas hier auch auftrehten, es fliegen ja keine Objekte wild durch die Gegend?
 
@karlkommentiert: du musst wohl ein anderes outlook.com nutzen. Bei mir werden zumindest keine Kacheln angezeigt. Links Ordner ,oben Menü, rechts Nachricht. Was ist da jetzt die Kacheloberfläche?


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