PC-Markt Westeuropa: Bisher schlimmster Einbruch

Der PC-Markt in Westeuropa erlebte in den ersten drei Monaten dieses Jahres den schlimmsten Einbruch, seit die Marktforscher Statistiken über den Sektor führen. Das teilte das Marktforschungsinstitut Gartner mit.

Nach dessen Daten wurden im westlichen Europa binnen der ersten drei Monate dieses Jahrs noch 12,3 Millionen Computer verkauft. Das sind immerhin 20,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. "Auch die breite Verfügbarkeit von Windows 8-basierten PCs konnte die Käufe der Verbraucher in diesem Quartal nicht nach oben treiben", erklärte Gartner-Analystin Meike Escherich.

Die Hersteller versuchen zwar, mit neuen Formfaktoren der veränderten Benutzeroberfläche Rechnung zu tragen und die Produkte möglichst attraktiv zu machen. Doch die User würden sich eher die Frage stellen, welchen Mehrwert dies für die traditionellen Aufgaben eines PCs bringt, in denen bisher Desktop-Rechner und Notebooks ohne Touchscreens zum Einsatz kamen, führte Escherich aus. So bleiben sie lieber bei ihrem klassischen System und greifen für neue Wege dann doch lieber zum Tablet.


Der Rückgang der Verkaufszahlen zog sich dabei durch alle Bereiche, wenn er teils doch Unterschiede aufwies. So brachen die Verkaufszahlen von Desktop-Rechnern um 24,6 Prozent ein, während es bei Notebooks nur um 13,8 Prozent nach unten ging. Im Privatkundenmarkt mussten die Hersteller einen Einbruch um 23,7 Prozent verzeichnen, während das Business-Segment, in dem Tablets eher eine untergrordnete Rolle spielen, nur 17,2 Prozent weniger Verkäufe brachte. PC-Markt Westeurope 13Q1Die Top 5 im Detail Ein Blick auf die größten fünf Anbieter zeigt ebenso ein recht differenziertes Bild. Die beiden erstplatzierten Hewlett-Packard und Acer mussten jeweils Einbrüche bei den Verkaufszahlen um über 30 Prozent hinnehmen, für Dell ging es immerhin um 14,7 Prozent nach unten. Lenovo mit seinem aggressiven Wachstumskurs und Apple mit seiner traditionellen Außenseiterrolle konnten hingegen sogar leichte Zuwächse verbuchen.
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Oh nein! das ist der wende und das ende der welt... unglaublich nach all den Jahren wo immer mehr PC und Geraete produziert werden, dass die Leute KEINE neuen Geraete mehr brauchen oder diese laenger nutzen.. unglaublich. Wer haette damit gerechnet!
 
@StefanB20: ...viele Geräte erbringen die Leistung nicht (siehe Laptops mit i7 Prozessor, der aufgrund mangelnder Kühlung throttelt, bevor er seine Leistung entfalten kann), sind auf Obszoleszenz ausgerichtet (Wieso kann man die Akkus bei Tablet s nicht selbstz durch reguläre AAAs oder AAs tauschen? Wieso kann man den Lüfter und den Kühlkörper nicht selbst demontieren, reinigen und neue Wärmeleistpaste anbringen?) - und sind viel zu teuer - denn wie sieht es mit dem Kosten/Nutzen Verhältnis seitens der Käufer aus? Sie zahlen viel, aber die Geräte dienen ihnen letztendlich nicht dazu, wirtschaftlich effizienter zu agieren - nicht nur persönlich, sondern global gesamtgesellschaftlich. Die Rechner erlebten nur einen Aufschwung, solange die Spiele sich nciht alle zu ähneln begannen. Das hat ein Ende...denn viele aktuelle Graphik-Titel...sind einfach nur der letzte Rotz. Da kann ich auch gleich mit meiner Freundin...ist zumindest ein wenig langewiliger.
 
@geiselhammer: Mit dem oben hast du zwar recht, aber deiner Freundin rate ich sich jemand anderen zu suchen.
 
@Paradise: ""aber deiner Freundin rate ich sich jemand anderen zu suchen." die geschmäcker sind halt verschieden. ist auch gut so....
 
Das ist schon "schlimm", wenn die Leute der Meinung sind, dass die 3-4 Jahre alte Kiste immernoch reicht. Da hat man wirklich versäumt genügend sollbruchstellen einzubauen. Die CPU's sollten spätestens nach 2 Jahren abrauchen! Ach so, der Artikel bestätigt endlich mal die Annahme, dass die Leutemomentan zwar tablets kaufen, aber PCund Laptop dennoch weiter nutzen. Das heisst aber somit auch, dass die genauso weiter benötigt werden und früher oder später auch diese neu angeschafft werden.


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