Großaktionär fordert: Sony soll zerschlagen werden

Sony, Berlin, Sony Center Bildquelle: Stephan Uhlmann
Der japanische Elektronikkonzern Sony soll in mindestens zwei Unternehmen aufgespalten werden - zumindest wenn es nach dem Willen des Hedge-Fonds-Managers Daniel Loeb geht.
Dadurch soll nach dessen Vorstellung wichtiges Kapital generiert werden, das für Investitionen benötigt wird, berichtete die New York Times. Wie Loeb, dessen Investment-Fonds rund 6,5 Prozent der Sony-Aktien hält und der damit einer der größten Einzelaktionäre ist, in einem Schreiben an den Vorstand erklärte, gehe es ihm konkret um eine Abspaltung der Entertainment-Sparte.

Diese könnte zu einem eigenständigen Unternehmen umgestaltet und an die Börse gebracht werden. Bei einem Verkauf von 15 bis 20 Prozent der Anteile rechnet Loeb dann mit Einnahmen von 1,5 Milliarden bis 2 Milliarden Dollar. Der Schritt soll aber nicht nur Geld bringen, sondern auch dafür sorgen, dass insbesondere das Filmgeschäft stärker im Fokus steht und mehr Druck von den Anlegern erhält. Denn die Konkurrenten in Hollywood arbeiten in der Regel effizienter als Sony Pictures.

Für das zusätzliche Kapital, dass auf diese Weise in den Konzern käme, sieht Loeb bereits gute Verwendungsmöglichkeiten. Dieses wäre seiner Ansicht nach in Investitionen in das Kerngeschäft mit Elektronik gut aufgehoben. Denn dieser Bereich war für jahrelange Verluste Sonys verantwortlich. Zwar hat es der Konzern geschafft, inzwischen wieder einen Überschuss zu erzielen, doch insbesondere der Bereich der Unterhaltungselektronik ist weiterhin ein Zuschussgeschäft.

Die Gewinne kommen aus anderen Bereichen - wie eben der Entertainment-Sparte. Hier schaffte es Sony zuletzt einige gut laufende Filme abzuliefern und auch mit dem Label Sony Music wieder Überschüsse zu erwirtschaften. Der wesentliche Teil der Gewinne kam aber zuletzt aus dem Verkauf von Immobilien und Beteiligungen und damit aus einmaligen Effekten, die sich nicht ohne weiteres wiederholen lassen. Sony, Berlin, Sony Center Sony, Berlin, Sony Center Stephan Uhlmann
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