Google Now steht nun auch für iOS zur Verfügung

Google Now, der vielbeachtete Such-Assistent von Google, wird nun auch Nutzern von Apples iOS-Plattform angeboten. Darauf hatte vor einiger Zeit bereits ein Video hingedeutet.

So soll man nun faktisch alle Funktionen, die das Tool bereits unter Android bietet, auch auf iPhones und iPads verwenden können. Die Benutzeroberfläche ist dabei quasi mit der Android-Fassung identisch, so dass Anwender, die Google Now bereits länger kennen, kein Problem mit der Verwendung auf der anderen Plattform haben dürften.

Systembedingt wird es allerdings einige Einschränkungen an Stellen geben, die Apple externen Entwicklern nicht zugänglich macht, die Google auf der eigenen Plattform aber natürlich nutzen kann. So wird Google Now unter iOS beispielsweise nicht die gleichen Synchronisations-Vorgänge im Hintergrund durchführen können, wie im Original.


Nach Aussagen der Google-Entwickler kann man hier aber zumindest auch im Hintergrund die Standort-Erkennung durchführen, so dass beim Start der App schneller die lokalisierten Ergebnisse ausgegeben werden können. Auch Push-Nachrichten wird es nicht im Android-Umfang geben und Erinnerungen an Termine beschränken sich auf den Google-Kalender, während der iOS-Kalender ausgeklammert wird.

Google Now für iOS

Immerhin 22 der 29 Cards der Originalfassung sollen letztlich auch unter iOS verfügbar sein. Dazu gehören beispielsweise elektronische Bording-Pässe für Flüge und Hinweise auf lokale Veranstaltungen. Auch der Zugang erfolgt nicht so leicht wie bei Android, da Google Now nichts ins System integriert ist und als normale App aufgerufen werden muss.

Da Google oft betont hat, dass man die eigenen Dienste auf so vielen Plattformen wie möglich bereitstellen will, ist die Portierung auf iOS folgerichtig. Zumal die Plattform wohl zu einem signifikanten Wachstum der Installations-Basis führen kann. Denn wegen der Mindestanforderungen an die Hardware ist Google Now längst nicht auf allen Android-Systemen nutzbar, während die Zahl der iPhones und iPads der letzten Generationen sehr hoch ist. Der Dienst steht im AppStore als Update zur bereits bekannten Google-App zur Verfügung.
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Auch wenn ich iOS mag, aber hier merkt man dann doch die Einschränkungen des Systems deutlich. In Sachen integration von drittanbieter Apps ins System und das Zusammenspiel selbiger ist Android deutlich weiter. Vor allem, weil sämtliche Accounts zentral in den Einstellungen verwaltet werden und nicht einzeln in jeder App. Nichts desto trotz muss ich sagen, dass mir die Google Apps von der Aufmachung und peformance bei iOS besser gefallen, als auf Android selbst (so wie bei den meisten Apps) Wie auch immer, wenn die App im Hintergrund andauernd GPS nutzt, selbst wenn das Handy im Stand by ist, ist die sache für mich leider durch. Google Now ist nice to have, aber dafür nen großen Teil der Akkulaufzeit opfern... nee.
 
@Laggy: GPS lässt sich auch deaktivieren, bzw die Standortabfrage bei den Apps...
 
@Laggy: Immer wenn ich das Lamento über den angeblichen Akkuverbrauch von Google Now lese muss ich lachen. Ich habe es aktiv und die angezeigten Werte unter denen sich Now verstecken könnte sind: Google Dienste 2%, Android OS 4%, Ruhezustand 4%, Android System 2%. Selbst wenn das alles komplett nur auf Google Now zurückzuführen wäre wären es gerade einmal 12% des gesamten Verbrauchs.
 
@nicknicknick: Das mag ja für Android stimmen. Aber "dank" iOS Einschränkungen muss die App ständig im Hintergrund laufen und auch das GPS ist pausenlos aktiv, während bei Android das ganze akkusparend mit diversen Systemschnittstellen vonstatten geht. Steht übrigens auch im Text ;-)
 
@Laggy: So gut kenne ich mich mit iOS nicht aus aber anscheinend stimmt das mit dem GPS wohl doch nicht: http://goo.gl/Kki1d


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