Apple-Patente: iPhone soll Auto finden, fernsteuern

Apple forscht an Möglichkeiten, Autos per iPhone zu lokalisieren, zu öffnen und sogar zu starten. Dabei könne Bluetooth-Technik genutzt werden, meldet Appleinsider.

Das Webmagazin stützt seinen Bericht auf zwei Patente, die Apple in den USA schützen lassen will. Eines davon trägt den Titel "Method for Locating a Vehicle" (Methode zum Lokalisieren eines Fahrzeugs) und legt dar, wie Autos beispielsweise in Parkhäusern vereinfacht wiedergefunden werden können.

Das zweite Patent nennt sich "Accessing a vehicle using portable devices" (Zugang zu einem Fahrzeug durch mobile Geräte) und dreht sich darum, ob beispielsweise ein iPhone nicht wie ein Autoschlüssel zum Öffnen der Pkw-Türen und Starten des Motors genutzt werden könnte. Um Sicherheit zu gewährleisten, könnten PIN-Code und Passwort zum Zuge kommen.

BILDERSTRECKE
Apple-Patente zur iPhone-Nutzung bei PKWs Apple-Patente zur iPhone-Nutzung bei PKWs Apple-Patente zur iPhone-Nutzung bei PKWs


Autobauer wie Mercedes und BMW integrieren bereits seit geraumer Zeit komfortable Möglichkeiten, iPhones im Straßenverkehr zu nutzen, in ihre Modelle. Da Apple in der Sparte Smartphones Vorreiter war, scheint der Konzern in der Zusammenarbeit mit den Pkw-Herstellern auf ein Vertrauensverhältnis bauen zu können. Dorn im Auge für Apple, Samsung und Co. sind aber die langen Entwicklungszyklen in der Automobilindustrie, die Innovationen unter Umständen behindern.


Ende Dezember machte Hyundai bekannt, die NFC-Technik ("Near Field Technology") einsetzen zu wollen, um Autos per Smartphone aufzuschließen. Apple hingegen setzt dem Bericht zufolge auf Bluetooth. Ob, wann und wie die Zukunftsszenarien Wirklichkeit werden, bleibt aber noch offen. Konkurrent Google hat mit seinem Projekt von selbstfahrenden Autos viel Aufmerksamkeit erregt.

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Mhm... Im Grunde sind die Forschungen dahingehend ja echt interessant. Quasi ein Gerät, mit dem man alles steuern kann. Wäre sicherlich nicht schlecht. Allerdings birgt das Ganze auch unbändige Gefahren: Was ist, wenn mir das Gerät geklaut wird oder ich es verliere? Oder wenn es kaputt geht? Da hab ich auch in 20 Jahren lieber noch einen ganz normalen Schlüssel für Auto und Wohnung. Die können zwar auch abhanden kommen, aber wenn ich nicht alles an einen Schlüsselbund hänge ist die Wahrscheinlichkeit geringer, direkt alles zu verlieren. ;-D
 
@RebelSoldier: Ist das eigentlich genetisch verankert oder haben sich die Deutschen ihre Angst und das "aber was ist wenn...." schwer erarbeitet?
 
[re:2] algo am 28.04.13 14:53 Uhr
(+9
@iPeople: Etwas hinterfragen und es auf Alltagstauglichkeit prüfen nennst du "Angst"? Ah ja^^
 
@algo: Du musst das in seiner Geamtheit sehen. Etwas Neues kommt, und grundsätzlich werden erstmal Szenarien entwickelt. Is ja nicht böse gemeint, aber es wundert einen doch.
 
@iPeople: Ich sehe es eher als gesunde Vorsicht. Wie ich ja in meinem ersten Satz geschrieben habe finde ich das Thema an sich äußerst interessant. Trotzdem sollte man sich Gedanken darüber machen, was das bedeutet. Und wenn nun eben mein Smartphone kaputt geht oder ich es verliere oder es mir gestohlen wird, stehe ich da und kann weder in mein Auto, noch in meine Wohnung noch zu Hause die Klospülung bedienen (wenn man jetzt mal die "Ein-Gerät-für-alles"-Technologie etwas aus die Spitze treibt ;-) ). Hauptaugenmerk liegt dann eher in einem technischen Defekt des Geräts (denn geklaut werden können dir Schlüssel & Co. auch wenn du z.B. alles in eine Handtasche wirfst). Ein normaler Schlüssel geht so leicht nicht kaputt wenn er hinfällt. ;)


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