Telekom: US-Tochter kann völligen Absturz stoppen

Die US-Tochter der Deutschen Telekom scheint nun plötzlich doch eine Trendwende zu schaffen. Nach langer Zeit mit hohen Verlusten bei den Finanzen und den Kundenzahlen war das erste Quartal recht erfolgreich.
Wie das Unternehmen mitteilte, konnten von Januar bis März 579.000 neue Kundenverträge an den Mann gebracht werden. Zwar hatte man dabei immer noch den Verlust von rund 200.000 Vertragskunden zu verschmerzen, was allerdings deutlich weniger waren als die 515.000 im vorhergehenden Jahresviertel.

"Wir haben im ersten Quartal spürbare Fortschritte bei der Stabilisierung unseres Geschäftes gemacht", sagte John Legere, Chef der US-Tochter der Deutschen Telekom. Erstmals in vier Jahren konnte man ein Wachstum der Kundenzahlen verbuchen. Eine der Grundlagen dafür waren auch verschiedene neue Services, die in der letzten Zeit in den USA gestartet sind.

Allerdings ist es bisher noch nicht wirklich gelungen, der eigenen Marke zu einem Zugpferd zu machen. Nur 3.000 Kunden kamen bei Diensten hinzu, auf denen auch T-Mobile USA draufsteht. Die übrigen gewann das Unternehmen beispielsweise mit separaten Marken, wie sie beispielsweise bei Discount-Angeboten eingesetzt werden. Auf der anderen Seite hatte das Unternehmen unter der eigenen Marke im Vorquartal auch noch 349.000 Kunden verloren. Deutsche Telekom, Telekom, Isp Deutsche Telekom, Telekom, Isp Deutsche Telekom
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