Social Media ist für Firmen nicht nur nettes Gimmick

Wer es als Markenhersteller darauf versteht, soziale Plattformen im Internet gut zu bespielen, gibt sich nicht nur modern, sondern steigert das Verhältnis zu seinen Fans und die Verkaufspotenziale beträchtlich.

Das hat nun eine Untersuchung der KGG DialogGroup in Kooperation mit Kia Motors Deutschland und der EBS Business School gezeigt. Kunden, mit denen Markenhersteller über Social Networks in Kontakt stehen, wiesen eine bis zu 30 Prozent stärkere Beziehung zur Marke auf. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass das Engagement eines Unternehmens auf sozialen Plattformen die Kaufbereitschaft um etwa 20 Prozent steigert. Von Marken optimal genutzte Social Media-Plattformen - wie etwa Facebook - fördern und vertiefen also die Markenbeziehung und steigern die Kundenbindung.

Die wissenschaftliche Studie am Fallbeispiel des Automobilherstellers Kia Motors Deutschland wies nach, dass sich Social Media-Aktivitäten durchaus lohnen. Zudem ergaben sich klare Hinweise darauf, was Unternehmen bei der Gestaltung von Social Media Marketing beachten sollten.


Die Studienergebnisse zeigen ein grundsätzlich hohes Interaktionsniveau der Marken-Fans: Jeder Zweite ist mindestens einmal wöchentlich mit der Marke Kia auf Facebook in Kontakt. Eine Engagement-Messung des tatsächlichen Verhaltens der Fans ergab, dass fast jeder zweite Kia-Fan auf Facebook im Befragungszeitraum auf der Seite des Autoherstellers aktiv war - zum Beispiel indem er sich an Diskussionen beteiligte. Bei diesen aktiven Fans handelt es sich jedoch nicht nur um Kia-Kunden, die 51,5 Prozent der Nutzer ausmachen. 48,5 Prozent der aktiven Fans fahren derzeit kein Fahrzeug von Kia, treten aber dennoch mit der Marke in Kontakt.

"Die Studie zeigt eindeutig, Marken können über Social Media-Plattformen wie Facebook, Beziehungen zu Kunden und potenziellen Kunden aufbauen, vertiefen und letztlich auch die Kaufabsicht steigern", so das Fazit von Tobias Schäfers von der EBS Business School. "Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Marken das Engagement ihrer Fans fördern - und das gelingt nur mit Social Media-Inhalten und -Aktionen, die Fans einen Anreiz bieten, aktiv zu werden", ergänzte Julia Schamari, Leiterin Social Media bei GKK.
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und wie drücken sich 30% stärker für eine Bindung zu etwas aus? das ist so ungreifbar und nichtssagend... nur weil ich etwas mit ner Zahl belegen kann, heißt das nicht das die Zahl auch sinnig ist. kaufen die leute mit einer 30% höheren wahrscheinlichkeit nen kia wagen oder was? und was soll es mir überhaupt bringen als verbraucher wenn ich mich mit Marken derart solidarisiere? außer den Werbespacken die Information in die Hände zu spielen, die dazu führt dass sie Verbraucher noch mehr melken und die Areale im Hirn ansprechen können in denen Kaufentscheidungen getroffen werden die eben nicht rationaler Natur sind? sollte Werbung nicht unter Strafe stehen, weil sie eben irrationale Verhaltensweisen die wir nicht vollständig ablegen können hervorruft um damit Kaufwünsche zu wecken? das ist wie Körperverletzung wenn man sich nicht gegen wehren kann... ob die Studie glaubhaft ist, würde sich wohl erst zeigen, wie markentreu die nicht social media nutzer sind - die sind nämlich still und meist zufrieden. unterm strich werden hier falsche schlüsse gezogen, da nicht sichergestellt sein kann, dass nur weil ich fan von etwas bin, ich auch wirklich die produkte des jenigen kaufen würde. das ist einfach zu weit hergeholt und widerlegt den grundgedanken der minimalentscheidung beim digitalen freunde sein...
 
@Rikibu: Wie es der Artikel sagt, Kia ist dadurch in Deutschland sozusagen der Automobilhersteller der mit Abstand die meisten Fahrzeuge verkauft. Oder vielleicht verkaufen wird, oder von denen die es sich dort jetzt tummeln, und irgendwann in's kauffähige Alter solcher Produkte kommen als Kinderspiele in Erinnerung bleiben und genauso aus diesem Grund gemieden werden. Schaun wir mal in 5 Jahren, hauptsache die Beteiligten der Studie konnten jetzt glaubhaft machen das sie sinnvoll war, dann hat es zumindest schon mal Gewinner gegeben.
 
@aliasname: is doch auch egal, die Marktforscher kriegen Geld fürs Studien machen, unabhängig davon was unterm Strich rauskommt. Genauso könnte man Studien anfertigen die belegen, dass dieses Markengehopse keinerlei Kaufimpact erzeugt. Schließlich ist es ein sehr langer weg vom gefällt mich bis hin zum Brieftasche zücken... noch dazu wenn einem bewusst ist dass all das nur Werbung ist und die Kundennähe nur geheuchelt ist. Wirkliches Interesse am Kunden und dessen Bedürfnissen ist doch nicht da, hier sollen Verkäufe erzielt werden... aber bei all dem Werbegeplärr auf allen Kanälen bin ich schon blind und taub und nehme gar nichts mehr wahr.
 
@Rikibu: Scheisse, da hab ich wohl einen Trend verpasst! "Kia" hatte für mich nichts mit Autos zu tun. Schon blöd wenn man kein TV schaut und auch kein FB Konto hat :)
 
"Seit 15 Jahren dabei, 800 Mitarbeiter, 4 Standorte – als größte inhabergeführte Agentur Deutschlands geben wir das Beste für unsere Kunden. Mit individuellen Dialog-Lösungen, ausgezeichneten Kampagnen und ganz viel Power. Denn als Teil der weltweit größten Werbeholding WPP hat die gkk DialogGroup Zugriff auf starke internationale Partner. Für eine umfassend integrierte Kommunikation in allen Kanälen." - Hoffe die "Studie" hat sich gelohnt ;-)


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