Prognose: Twitter mit kräftigen Umsatzsteigerungen

Die Umsätze beim Kurznachrichtendienst Twitter explodieren: Laut einer Prognose wird das Unternehmen in diesem Jahr erstmals die Grenze von einer halben Milliarde Dollar Umsatz durchbrechen und weiter rasant wachsen.

Die Suche nach einem tragfähigen Geschäftsmodell scheint für Twitter endlich beendet zu sein: Die "Promoted Tweets" erweisen sich als Goldgrube und werden dem Unternehmen noch in diesem Jahr einen prognostizierten Umsatz von 583 Millionen Dollar bringen. Im vergangen Jahr floss nicht einmal die Hälfte davon in die Kassen der Microbloggingplattform. Twitter UmsatzprognosePrognose: Twitters Umsätze explodieren Anders als viele Konkurrenten hat es Twitter außerdem geschafft, auch auf der mobilen Plattform gutes Geld zu verdienen. Mehr als die Hälfte des Umsatzes, 53 Prozent, werden, wie Statista berichtet, auf den mobilen Webseiten erwirtschaftet.

Doch auch wenn Twitter das Problem der fehlenden Einnahmen vorerst gelöst hat, steht der Dienst doch vor einem noch viel größeren Hürde: Außerhalb der USA können sich nur vergleichsweise wenige Nutzer für Twitter begeistern, so dass auch im Umsatz eine riesige Lücke klafft. Im Schnitt werden gerade einmal 20 Prozent des Gesamtumsatz außerhalb der USA erwirtschaftet.


In Deutschland sieht die Lage sogar noch prekärer aus: Gerade einmal sechs Prozent der deutschen Internetnutzer nutzen den Kurznachrichtendienst aktiv. Lediglich in der Türkei und in Spanien kann sich zumindest jeder Dritte für das kurze Zwitschern begeistern.

Auch wenn das Geschäftsmodell noch relativ frisch ist, wagt sich eMarketer eine Prognose bis zum Jahr 2015: Schon in zwei Jahren soll die Milliardengrenze geknackt und ein Umsatz von 1,3 Milliarden Dollar erwirtschaftet werden. Sollte Twitter weitere Wege zur Monetarisierung der Plattform finden, dürfte diese Grenze noch früher erreicht werden.

Twitter ging im Sommer 2006 erstmals online und konnte schon nach wenigen Monaten viele Nutzer von der neuen Art der Kommunikation begeistern. In den ersten Jahren finanzierte sich das StartUp nur mit Investorengeldern und hatte keinerlei Einkünfte. Erst Jahre später wurde mit dem Verkauf von Schlüsselwörtern und Promoted Tweets eine sicher Einnahmequelle gefunden.
Mehr zum Thema: Twitter
Diese Nachricht empfehlen
Videos zum Thema
 
Ich folge <10 Magazinen/Bloggern und kann selbst deren Nachrichtenstrom kaum folgen.
 
Auf mich wirkt Twitter wie ein massiv überfüllter Chatraum. Egal was man da anklickt 1000 leute schreiben irgend welchen sinnlosen kram. Aber vielleicht hab ich auch noch nicht verstanden zu was Twitter gut sein soll.
 
@Eistee: Ich versteh deine Kritik an Twitter aber letztendlich liegt es an dir wie du dieses Information Netzwerk einsetzt und wofür du es gebrauchen willst. Man kann es als eine Art RSS Feed Netzwerk nutzen oder wie du schreibst zum austauschen sinnloser Nachrichten. Im Gegensatz zum RSS ist die Verbindung deiner Information nicht von Webseite zum Nutzer, sondern auch umgekehrt und in aller Richtungen gegenseitig. Deine Nachricht kann sich dann auch verbreiten und wenn deine Information interessant genug ist, weltweit gelesen werden. Bei Katastrophen zum Beispiel, dem Fukushima Drama hatte man seiner Zeit wertvoller Nachrichten aus der Bevölkerung die dort lebt erhalten, als es hier die Nachrichten Sender liefern konnte. Für letztgenanntes Beispiel ist Twitter wirklich toll. Ich selber nutze Twitter rein als Informationsquelle. Fast jedes Entwickler Studio aus der Soft und Computer Industrie, welche Firma auch immer, hat irgendeiner ein Twitter Account und liefert mir schneller die Nachrichten als es Heise Golem oder Winfuture publizieren kann. So gibt es zum Beispiel tolle Entwickler Bilder von Thermaltake, die schon während der Entwciklungsphasen Bilder zum nächsten PC Chase posten oder Kojima der Metal Gear Erfinder ist immer fleißig dabei seine Konzept Entwürfe auf Twitter zu posten, so hast du schon längst seine Konzepte gesehen, noch bevor man auf Gamefront liest, es würde dieses oder jene neue Spiel geben. Nun kann man argumentieren, das könne man auf Facebook auch, das stimmt auch, Twitter ist aber in Gegensatz zu Facebook auf das minimale nötigste reduziert, was - wenn man Twitter wie ne art RSS einsetzen will, wirklich praktisch sein kann.
 
@BufferOverflow: gefühlt wirft man 99% der dortigen informationen einfach weg weil man sie als unnützlich taggt... und trotzdem musst du dich mit dem zeuch befassen weil das unnütze ja auch von denen kommt denen du selber folgst...
 
@Rikibu: An Twitter kritisiere ich eigentlich eher andere Dinge. Das was du beschreibst habe ich eigentlich unter Kontrolle aber ich kann das wohl nachvollziehen. Am Anfang hatte ich auch das Problem aber dann habe ich rigoros ausgemistet. An Twitter kritisiere ich u.a. die Nachrichtenlänge. Mittlerweile ist die Twitter Nutzung bei mir auch sehr stark rückläufig, am meisten nutze ich Twitter auf dem Smartphone, am PC eher weniger.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

Wöchentlicher Newsletter

Twitters Aktienkurs in Euro

Twitters Aktienkurs -6 Monate
Zeitraum: 6 Monate

Beliebte Twitter Downloads

Interessante Twitter-Bücher