New York: Riesiges Datenzentrum im Wolkenkratzer

Mitten in einem Wolkenkratzer in New York City soll jetzt eines der größten Datenzentren entstehen. Fast 100.000 Quadratmeter Fläche wird dabei für den Betrieb von Servern zur Verfügung stehen.

Über mehrere Stockwerke verteilt entspricht die Fläche damit etwa zehn Fußballfeldern. Die Einrichtung soll ihren Beitrag dazu leisten, die schnell wachsende IT-Wirtschaft in New York zu unterstützen, erklärte Michael Bloomberg, der Bürgermeister der US-Metropole, anlässlich des Projektstarts. Der Sektor hatte die Zahl seiner Arbeitsplätze im Großraum New York binnen der letzten Jahre um immerhin 30 Prozent gesteigert.

Das Datenzentrum liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Finanz-Distrikt im südlichen Manhattan an der Brooklyn-Bridge. Untergebracht wird es in einem Hochhaus, das früher unter anderem als zentraler Netzknoten des Telekommunikationskonzerns Verizon diente. Betrieben wird es von dem Eigner des Gebäudes Sabey Data Center Properties unter dem Namen "Intergate.Manhattan". Intergate.ManhattanBlick auf das Hochhaus in Google Streetview Für gewöhnlich entstehen große Datenzentren eher in ländlichen Regionen, in denen viel Fläche und ein preiswerter Zugang zu einer leistungsstarken Energieversorgung zu finden ist - also beispielsweise in Nachbarschaft zu einem Kraftwerk. Nach Angaben des Betreibers sei aber auch das Hochhaus mitten in der New Yorker City ein sehr guter Ort, da aufgrund der Geschichte des Bauwerkes bereits eine entsprechende Stromversorgung vorhanden ist.


Hinzu kommt außerdem ein klarer Standortvorteil. Denn sowohl zum Finanzzentrum an der US-Ostküste als auch zu zahlreichen High Tech-Unternehmen besteht eine große Nähe, so dass diese direkt via Glasfaser auf das Datenzentrum zugreifen können. Entsprechende Leitungen sind in den meisten Fällen bereits vorhanden. Eine solche direkte Verbindung verspricht neben der hohen Performance auch eine bessere Sicherheit.

Für den Aufbau des Datenzentrums wurde das Hochhaus in Teilen entkernt. Jetzt stehen insgesamt 32 Stockwerke zur Verfügung, die jeweils mit modernen und energieeffizienten Klimaanlagen ausgestattet sind, so der Betreiber. In dem Gebäude gibt es außerdem schon einen Untermieter, der die neue Infrastruktur direkt nutzen will: New York Genome Center. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das im Auftrag von zwölf großen medizinischen Institutionen in den USA das menschliche Genom erforscht und so Beiträge im Kampf gegen verschiedene Krankheiten leisten soll.

Die ersten Räume des Datenzentrums beginnen in rund 7 Meter Höhe, so dass auch Überschwemmungen, wie sie der Sturm Sandy kürzlich verursachte, keine Probleme darstellen sollten. Für Sicherheit soll außerdem die Lage direkt neben der Adresse 1 Police Plaza sorgen, wo das Hauptquartier der New Yorker Polizei und auch ein Teil des US-Heimatschutzministeriums angesiedelt sind.
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Jetzt wissen Terroristen ganz genau wohin das Flugzeug gelenkt werden muss. Klasse. Genau darum sind die meisten Rechenzentren doch geheim oder, hier legt man's ja grad drauf an?
 
[re:1] Atze78 am 25.03.13 14:15 Uhr
(-15
@duro: Immer noch aufm Flieger Fake oder wat ? Mein Gott !
 
@duro: Selbst die brauchen erst einmal eine freie Flugbahn, wenn noch andere Häuser, die wir auf dem Bild nicht sehen, im Weg stehen, dann haben die Herren Terroristen ein Problem. Außerdem sollte es nach 9/11 nicht mehr ganz so einfach sein, ein Flugzeug zu kapern.
 
@Atze78: Ja genau, computeranimierte Flugzeuge und alle Millionen Augenzeugen in New York waren gekaufte Leute und Geheimagenten, die alle lügen... Leute, Leute.
 
@elbosso: Das wird nächste False Flag Aktion, ne Umgebaute Boing mit Fernsteuerung und die USA fliegen das Ding selbst darein. Schon können die dem nächsten Land die Schuld in die Schuhe schieben das der ach so bedrohte Ami einwandern kann. ;)


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