Video: Excel versteht Eingaben in natürlicher Sprache

Während einer TechFest-Präsentation hat das Team von Microsoft Research gezeigt, wie die Nutzung der Tabellenkalkulation Excel in Zukunft aussehen könnte. Statt langen Formeln genügt nun auch die Eingabe der Berechnung in natürlicher Sprache.

Mit Microsofts Tabellenkalkulation Excel lässt sich bedeutend mehr anfangen als nur das bloße Berechnen von Summen und Durchschnittswerten, nur sind die dafür nötigen Formeln dem Durchschnittsnutzer kaum bekannt. Dieses Problem will Microsoft nun mit einer völlig neuen Eingabemethode angehen und bringt Excel das Verstehen von natürlicher Sprache bei.

Excel Natural Language

Während der kurzen Präsentation zeigt der Entwickler, dass zum Erstellen einer Summe nun nicht mehr "=SUM(...)"' in die gewünschte Zelle eingegeben wird, sondern einfach der Befehl "Add up the pay" um die Zahlen in der Spalte "pay" miteinander zu addieren. Doch damit ist natürlich noch lange nicht Schluss, wie das Video von 'MSFTKitchen' zeigt.

Excel kommt auch mit Aufforderungen zum Erstellen von Durchschnittszahlen, dem markieren bestimmter Werte, erstellen von Diagrammen und verschachtelten Additionsaufgaben klar - und sicher ist hier noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Die Präsentation gibt nur einen kurzen Einblick, wohin der Weg führen wird.


In den einfachsten Fällen ist die Eingabe in natürlicher Sprache länger als die Formel, doch schon mit ein wenig Komplexität erspart die neue Methode auch einiges an Tipparbeit. Die Gefahr, dass dadurch auch die letzten Nutzer die zur Verfügung stehenden Formeln verlernen, nimmt man bei Microsoft in Kauf. Auch nach der Eingabe erscheint die verwendete Formel, zumindest in der Präsentation, an keiner Stelle.

Wie weit die Entwicklung fortgeschritten ist hat Microsoft Research nicht verraten, bis zum verstehen von komplexen Anforderungen und Berechnungen dürfte aber noch einige Zeit vergehen. Ob die Technologie schon in der nächsten Office-Version enthalten sein wird, darf daher bezweifelt werden.

Während des TechFest hat Microsoft auch eine verbesserte Bing-Spracherfassung gezeigt, die Sprache schneller und genauer interpretieren soll. Der nächste Schritt wäre es nun, diese Spracherkennung in Excel zu integrieren und die Eingaben komplett zu diktieren.
Mehr zum Thema: Microsoft Research
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Genau wie die Spracheingabe bei Windows 7, etwas das niemand braucht.. Bei Office fallen immer mehr nützliche Funktionen weg die es noch in den alten Versionen gegeben hatte.. Aber es war ja nichts anderes von MS zu erwarten.. Das man sich lieber mit so etwas beschäftigt..
 
@Horstnotfound: Wieso sollte man das in Excel nicht benötigen? Damit können auch nicht ganz so erfahrenen User ganz schnell verschiedene Operationen ausführen. Selbst erfahrenen Nutzern dürfte es ab und an Zeit sparen. Finde das Feature an sich ziemlich interessant und keine schlechte Idee.
 
@Horstnotfound: Gibt es ein Ziel bei Deinem Ritt durch das Tal der Ahnungslosen? Welche nützliche Funktion ist denn entfallen? Ich sehe in der 2013er Version jedenfall richtige Produktivitätssprünge (Flash-Fill, Schnellanalyse, Datenschnitt, Formatierungen, Datenbeziehungen, etc. ). Die Sprachfunktion ist sicherlich keine Option zur produktiven Arbeit am Desktop aber ggf. doch bald auf den Tablets nutzbar...
 
@Horstnotfound: also selbst wenn es für uns Menschen, die keinerlei Behinderungen haben, sinnlos erscheint - für Menschen mit Behinderungen könnte es von Vorteil sein... vorausgesetzt es funktioniert. Ich habe in Excel schon so einige Sachen gesehen - es ist einfach furchtbar wozu Menschen Excel zwecksentfremden... durch natürliche Sprache kann man so etwas gar nicht abbilden.
 
@Horstnotfound: die Funktion ist wirklich super! Bevor ich das ganze Netz nach einer Lösung für mein Problem durchsuchen muss, kann ich jetzt einfach sagen, was ich machen will. Wüsste nicht, warum das schlecht sein sollte.


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