eBay nimmt Abschied von den Einstell-Gebühren

Die Online-Handelsplattform eBay will die Gebühren für das Erstellen eines Angebotes in vielen Fällen abschaffen. Diese stellen in ihrer jetzigen Form schließlich einen Wettbewerbsnachteil für das Unternehmen dar. Insbesondere Amazon wird für eBay zu einer immer größeren Bedrohung. Der Handelskonzern konnte die Zahl der Angebote auf seiner Marketplace-Plattform, auf der externe Anbieter Produkte verkaufen können, deutlich ausbauen. Hier fallen bei der Erstellung des Angebotes keine Gebühren an, sondern nur eine Provision bei erfolgreichem Verkauf.

Allerdings sollen nun bei eBay nicht nur die Einstellgebühren wegfallen. Das Unternehmen versucht eine grundsätzlich einfachere Preisgestaltung zu etablieren - und die Nutzung der Plattform zum Teil auch billiger zu machen. So werden die Gebühren zukünftig abhängig von der Größe des Anbieters und der Art des zu verkaufenden Produktes zwischen 4 und 10 Prozent gestaffelt sein, erklärte Brian Hsu, der bei eBay für die Preisgestaltung zuständig ist, gegenüber der US-Nachrichtenagentur 'Bloomberg'.

Wie dieser ausführte, gehe es vor allem darum, die Kostenstukturen für Verkäufer transparenter zu gestalten. Einige Händler hätten nicht das Gefühl gehabt, dass sie alle ihre Produkte sinnvoll über eBay verkaufen können. Man wolle aber erreichen, dass genau dies immer der Fall ist.

In den USA können Gelegenheits-Nutzer und kleinere Anbieter monatlich bis zu 50 Artikel als Auktion oder zum Festpreis einstellen. Dafür fällt keine Gebühr mehr an. Lediglich beim Verkauf werden zehn Prozent Provision fällig, die allerdings für teure Waren bei 250 Dollar gedeckelt sind.

Wer mehr Artikel anbieten will, benötigt einen eBay Stores-Account. Hier werden monatliche Grundgebühren fällig, in denen nun ebenfalls eine bestimmte Zahl von Angeboten ohne Einstellgebühr enthalten ist. Diese reicht je nach Stufe von 150 bis 2.500 Produkten. Hier fallen Provisionen zwischen 4 und 9 Prozent an.

Die gebührenfreien Dienste gelten für Standard-Angebote. Hier lassen sich bis zu zwölf Bilder pro Produkt hochladen und es finden keine besonderen Hervorhebungen in den Warenlisten statt. Solche zusätzlichen Dienste sind natürlich weiterhin an eine Gebühr gebunden. Ob und wann die neue Preisstruktur in Deutschland übernommen wird, ist derzeit noch unklar. Ebay, Verkauf, spielesammlung Ebay, Verkauf, spielesammlung Ebay
Mehr zum Thema: eBay
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren66
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 14:59Mad Catz M.M.O.TE Gaming Maus (bis 8200dpi, 4 DPI-Level) für PC und Mac mattMad Catz M.M.O.TE Gaming Maus (bis 8200dpi, 4 DPI-Level) für PC und Mac matt
Original Amazon-Preis
79,43
Blitzangebot-Preis
55
Ersparnis 31% oder 24,43
Im WinFuture Preisvergleich

Interessantes bei eBay

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden