Twitter-Mitgründer als New Yorker Bürgermeister?

Jack Dorsey hat große politische Ambitionen: Laut einem Bericht im US-Fernsehen plant der Twitter-Mitbegründer die Bewerbung um den Posten des New Yorker Bürgermeisters. Das Amt wird noch in diesem Jahr neu besetzt.

Das US-Magazin '60 Minutes' (CBS) strahlte am Sonntag den Beitrag 'The Innovator: Jack Dorsey' über den Twitter-Mitbegründer aus und erwähnte dort unter anderem, dass der Milliardär die Bewerbung um das Amt des Bürgermeisters in New York plant. Im Beitrag äußerte sich Dorsey nur sehr ausweichend zu dem Thema und auch in seinem Twitter-Account finden sich derzeit keine Hinweise auf den geplanten Karriereschritt. Twitter, Jack DorseyTwitter-Gründer Jack Dorsey Auf das Thema angesprochen, beteuert Dorsey, nach einem Bericht der 'futurezone', in dem Beitrag nur seine Liebe zur bevölkerungsreichsten amerikanischen Stadt: "Was ich an New York liebe, ist diese Elektrizität, die ich hier sofort fühle." Weiter wollte er die Spekulationen nicht kommentieren oder dementieren.

Einen großen Stolperstein für seine politische Karriere hat das CBS-Magazin auch schon gefunden: Dorsey gilt als sehr schüchtern und ruhig, was ihm spätestens bei der ersten Wahlkampfrede zum Verhängnis werden könnte. Darauf angesprochen versprach der Twitter-Gründer aber Besserung: "Das Wichtigste, was ich gelernt habe, ist dass ich mehr kommunizieren muss."


Die Amtszeit des derzeitigen 108. Bürgermeister Michael Bloomberg endet nach drei Amtsperioden und zwölf Jahren noch in diesem Jahr. Danach sind die mehr als acht Millionen Einwohner New Yorks zur Wahl des neuen Bürgermeisters aufgerufen. Da die New Yorker ihren Bürgermeister per Direktwahl bestimmen, könnte dem Twitter-Gründer seine Popularität zu Gute kommen.

Jack Dorsey kann mit seinen 37 Jahren auf einen sehr abwechslungsreichen Lebenslauf zurückblicken: Neben der Gründung von Twitter und dem mobilen Bezahldienst Square, studierte er an diversen technischen Universitäten und arbeitete als Programmierer. Außerdem begann er Ausbildungen als Masseur, botanischer Zeichner und Modedesigner - die er allesamt abgebrochen hat.

Eine Hürde müsste er ebenfalls noch nehmen: Den Umzug von San Francisco nach New York.
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Man hat bei Twitter 140Zeichen und er hält sich nun einmal dran. Und in 140Zeichen kann man fast alles aussagen.
 
der jack alias möchtegern steve jobs - ja was der so immer alles will
 
Komisch, immer Milliardäre und Millionäre in der Politik, oder versuchen es zumindest - meist erfolgreich.
 
@ephemunch: Gerade in den Staaten hast Du keinen Riesen-Parteiapparat hinter Dir, sondern finanzierst Deinen Wahlkampf in erster Linie selber; zumindest musst Du die Zeit, bis Du bekannt und beliebt genug bist und entsprechende "Spenden"einnahmen (gerne von Lobby-Gruppen^^) erhälst, aus eigener Kasse überbrücken.


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